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400 Evakuierte konnten nachts zurück
 

400 Evakuierte konnten nachts zurück

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Weltkriegsbombe am Osthafen erfolgreich entschärft

Foto: Kampfmittelräumdienst
Foto: Kampfmittelräumdienst
Freitagnacht gegen Mitternacht begann die Entschärfung der am Freitagmittag in der Franziusstraße gefundenen 250-Kilo-Bombe. Dazu mussten die Anwohner im Umkreis von 700 Metern ihre Wohnungen verlassen.
Der 250 Kilogramm schwere amerikanische Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war Freitagmittag auf dem Gelände eines Bauschutt-Recyclingbetriebes in der Franziusstraße am Osthafen entdeckt worden. Sie war wohl Bestandteil einer Fuhre Erdreich, die auf dem Platz entsorgt worden war. Um Mitternacht wurde mit der Entschärfung durch den Kampfmittelräumdienst begonnen, wobei ein Wasserstrahlschneidegerät zum Einsatz kam. Am Samstagmorgen um 2.31 Uhr wurden nach der Entschärfung die Absperrmaßnahmen wieder aufgehoben und die rund 400 evakuierten Personen konnten wieder in ihre Wohnungen und auch ein Teilstück der A661 konnte wieder freigegeben werden. Sicherheitshalber hatte man einen Evakuierungsradius von 700 Metern rund um den Fundort, der in einem Gewerbegebiet liegt, gewählt, so dass nicht nur Frankfurt von dem Bombenfund betroffen war, sondern auch ein Stück Offenbach.

Einige Evakuierte kamen in Frankfurt in der Geschäftsstelle der Johanniter Unfallhilfe auf der Berner Straße unter und auch in Offenbach wurde in der Schillerschule in der Goethestraße eine Betreuungsstelle eingerichtet. Letztlich nahmen nur rund 50 Personen das Hilfsangebot an, sie wurden von Betreuungszügen des Arbeiter Samariter Bunds, vom Deutschen Roten Kreuz und von der Johanniter Unfallhilfe versorgt.

Die Räumungsmaßnahmen und die Entschärfungen bedeuten eine logistische Herausforderung für die Rettungskräfte. Denn es ist nie ganz ausgeschlossen, dass bei der Entschärfung nicht doch etwas funktioniert und es zu weitreichenden Schäden kommt. Dieses Mal waren rund einhundert Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr, Berufsfeuerwehr, Mitarbeiter vom Bürgertelefon und den Hilfsorganisationen beteiligt. Unterstützung gab es ferner durch die Landespolizei und das Frankfurter Ordnungsamt. Bei dem Blindgänger am Osthafen handelte es sich um die zweite Bombenentschärfung in dieser Woche. Bereits am Mittwoch wurde nach einem zweiten Anlauf eine Weltkriegsbombe in Seckbach entschärft.
14. April 2018
nb
 
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