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„40 Tage für das Leben“
 

„40 Tage für das Leben“

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Mahnwache vor pro familia

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Seit heute läuft die 40-tägige Mahnwache der Initiative „40 Tage für das Leben“ vor der Pro-Familia-Beratungsstelle im Westend. Bis Ostern will die religiöse Gruppierung versuchen, Frauen vom Schwangerschaftsabbruch abzuhalten.
Sie beten, singen, halten Plakate in die Höhe, darauf Sprüche wie „Sag JA zum Leben!“ oder „Ich will leben!“: Seit heute und bis Ostern halten christliche Fundamentalisten der Initiative „40 Tage für das Leben“ täglich eine Mahnwache vor der Beratungsstelle von pro familia im Westend. Ihr Ziel ist es, Frauen von einem möglichen Schwangerschaftsabbruch abzubringen. Es ist inzwischen das fünfte Mal, dass sich die Abtreibungsgegner der Initiative, die seit 2017 aktiv in Deutschland ist, organisieren. Zwei Mal im Jahr, vor Ostern und im Herbst, belagern sie Beratungsstellen, aber auch Kliniken in Frankfurt und weiteren Städten Deutschlands.

Und jedes Mal kommt es zu Gegen-Aktionen. Im vergangenen Jahr veranstaltete das Bündnis „Frankfurt für Frauenrechte“ eine Kundgebung auf demselben Platz, an dem sich auch die Abtreibungsgegner versammelt hatten. Das Bündnis, das von den Politikerinnen Ursula auf der Heide (Grüne) und Beatrix Baumann (Grüne) ins Leben gerufen wurde, setzt sich aktiv für das Recht auf Selbstbestimmung von Frauen ein. Es fordert die uneingeschränkte Sicherstellung von ergebnisoffener, wohlwollender, kostenloser und anonymer Schwangerschaftsberatung. Gerade letztere Anonymität sei durch die Mahnwache nicht mehr gewährleistet. Das Bündnis organisiert am 20. März eine Podiumsdiskussion in der Evangelischen Akademie, Am Römerberg 9, in der es um die Frauenrechte geht und darum, wie diese durch Abtreibungsgegner eingeschränkt werden.
6. März 2019
Sina Eichhorn
 
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Leser-Kommentare

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Uwe Looschen am 6.3.2019, 15:00 Uhr:
Das kommt davon, wenn die Politik den Paragraphen 219 einfach nicht abschaffen will. Die Politiker reden immer von der Zukunft. Aber bei so einigen Dingen werden an Uraltdinge festgehalten was das Zeug hält.
Im Zeitalter der Gleichberechtigung sollte die Frau die Entscheidung fällen können und dürfen; am besten natürlich mit dem Partner.
Was bringt dieses Gesetz noch, wenn jede Frau wg. der europäischen Freizügigkeit in ein anderes EU-Land gehen kann und den Abbruch vornimmt. Wann merkt die Bundesregierung eigentlich, was der Bürger will?
 
 
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