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Workshop „Werkzeuge des Wandels“
 

Workshop „Werkzeuge des Wandels“

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Gemeinsam Umweltschutz trainieren

Foto: © Stadt Frankfurt am Main
Foto: © Stadt Frankfurt am Main
Zum ersten Mal veranstaltet das Umweltschutzprojekt „Heddernheim im Wandel“ einen Workshop. Teilnehmende erarbeiten darin Strategien, wie ein klimafreundlicher Gesellschafts- und Kulturwandel in ihrer Heimat weiter vorangebracht werden kann.
Die Folgen der Umweltverschmutzung werden heutzutage immer deutlicher, sei es durch das Insektensterben oder Mikroplastik im Meer. Vor diesem Hintergrund setzt sich das Projekt „Heddernheim im Wandel“ lokal, in der eigenen Nachbarschaft, für Klimaschutz und eine höhere Lebensqualität ein. Es hat sich zum Ziel gesetzt, vor Ort zu informieren und Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Akteure zu nachbarschaftlichem, klimaschonendem Handeln zu motivieren. „Heddernheim im Wandel“ ist ein Vorhaben im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative und wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Es ist Teil des weltweiten Transition-Netzwerks, das sich seit seiner Gründung vor zwölf Jahren für einen umfassenden klimafreundlichen Gesellschafts- und Kulturwandel einsetzt.

Zum ersten Mal veranstaltet das Heddernheimer Projekt nun einen Workshop zum Thema „Werkzeuge des Wandels“. Teilnehmende betrachten darin Beispiele und Methoden für einen Gesellschafts- und Kulturwandel in Städten, Dörfern und Regionen. Das im Workshop beinhaltete Transition-Training beruht auf den Erfahrungen des internationalen Transition-Netzwerks und wird immer weiterentwickelt. Angeleitet wird es durch die Moderatorinnen und internationale Transition-Trainerinnen Gesa Maschkowski und Silvia Hable, die ihre Erfahrungen aus ihren eigenen Projekten miteinbringen werden. Teilnehmende des Trainings machen eine Reise durch die Ansätze und die Projekte der Transition-Initiativen. Der Wunsch, die eigene Region zum Positiven zu verändern, hat in den zwölf Jahren seit der Gründung von Transition überall in der Welt eine Vielzahl von Projekten hervorgebracht: So sind Gemeinschaftsgärten entstanden, Repair-Cafés, Energiegenossenschaften, Regionalwährungen, Solidarische Landwirtschaft, Lastenrad- und Wohnprojekte oder auch bürgerschaftlich getragene Unternehmen.

Neben der Erarbeitung von Beispielen werden durch praktische Übungen psychologische Aspekte des Wandels im Workshop thematisiert. Zuletzt bleibt auch Zeit zum Nachdenken und Diskutieren darüber, wie in Heddernheim (aber auch in anderen Stadteilen) der klimafreundliche Wandel weiter vorangebracht werden kann.

Bereits vor Beginn des Workshops treffen sich die Teilnehmenden am Freitag, den 5. Juli ab 19 Uhr zum gemeinsamen Essen und Kennenlernen. Am Samstag, den 6. Juli, beginnt um 9.30 Uhr die Einarbeitung in das Themenfeld, der Workshop endet am Samstag um 18 Uhr. Die Projektwerkstatt am Sonntag, den 7. Juli, geht von 9.30 Uhr bis 17 Uhr. Die Anmeldung für den Workshop ist verbindlich. Die Teilnahme ist auf 20 Personen begrenzt.

>> Workshop „Werkzeuge des Wandels“, 5.-7.7., Teilnahmegebühr 50€ (regulär)/80€ (wer kann)/30€ (mit Nachweis). Anmeldung per Mail an hallo@heddernheim-im-wandel.de
 
3. Juli 2019, 13.04 Uhr
Julia Heßler
 
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Leser-Kommentare

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Uwe Looschen am 4.7.2019, 09:42 Uhr:
In Heddernheim gibt es einige Dönerbuden. Fast jede Dönerbude gibt den Döner eingewickelt in Aluminiumfolie raus. Das sollte diese Gruppe ansprechen und die Dönerinhaber darauf hinweisen, dass Aluminium das schlimmste für die Natur ist. Wenn man vor-ort anfangen will, dann bitte bei diesen Unternehmen. Die Natur wird es einem danken, wenn Aluminium aus der Gastronomie verschwindet.
Kann aber auch jeder bei sich zu Hause machen. Kein Mensch benötigt in Wahrheit Aluminium in der Küche. Aber fast jeder hat so eine Rolle im Schrank. Vollkommen unnütz.
 
 
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