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Foto: Vergangenes Jahr musste bereits eine Autospur für den Radverkehr weichen. Foto: AdobeStock/Branko Srot
Foto: Vergangenes Jahr musste bereits eine Autospur für den Radverkehr weichen. Foto: AdobeStock/Branko Srot

Mobilitätsausschuss

Erste Sperrungen am Mainkai geplant

Im Laufe des Jahres soll der Mainkai temporär für den Autoverkehr gesperrt werden. Dann sollen dort beispielsweise am Wochenende und nachts keine Autos mehr fahren dürfen. Ein entsprechender Antrag der Römer-Koalition wurde am Montag im Mobilitätsausschuss angenommen.
Bis zum Ende der Wahlperiode 2026 will die Römer-Koalition den Mainkai komplett für den Autoverkehr sperren. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Maßnahmen auf dem Weg dorthin umgesetzt werden. Das geht aus einem Antrag von Grünen, SPD, FDP und Volt hervor, der am Montag im Ausschuss für Mobilität und Smart City angenommen wurde.

Demnach soll der Mainkai nun „baldmöglichst“ am Wochenende und an Feiertagen ganztägig sowie jede Nacht zwischen 19 und 6 Uhr autofrei werden. Auch in den hessischen Schulferien will die Koalition den Mainkai noch in diesem Jahr für den Autoverkehr sperren. Die nun festgelegten Maßnahmen sind Teil des Koalitionsvertrags der V-Ampel. Bis auf die Sperrung in den Schulferien sollten sie eigentlich bereits im vergangenen Jahr umgesetzt werden, dazu kam es jedoch nicht.

Ebenfalls Teil des Koalitionsvertrags und nun Auftrag für den Magistrat ist ein Gestaltungskonzept für den Mainkai, das jetzt erstellt werden soll. Ziel sei es, eine höhere Aufenthaltsqualität, mehr Grünräume, Spielflächen sowie Platz für Kunst und Kultur am Main zu schaffen, heißt es im Antrag. Darüber hinaus soll der Magistrat ein Umleitungskonzept entwickeln, sodass andere Stadtteile wie Sachsenhausen durch die Mainkai-Sperrung nicht zusätzlich belastet werden. Eine vollständige Sperrung des Mainkais ist erst im Rahmen des Gesamtverkehrskonzepts geplant.

Tempo 40 soll bleiben

Nicht umgesetzt wird der Plan, am Mainkai bis zu seiner vollständigen Sperrung ein Tempolimit von 30 km/h einzuführen. Auch das war ursprünglich bereits für das vergangenen Jahr geplant. „In der Zwischenzeit wurde dort im Rahmen des Luftreinhalteplans bereits Tempo 40 eingeführt“, erklärte Mobilitätsdezernent Stefan Majer (Bündnis 90/Die Grünen) im Ausschuss. Im Vergleich zu Tempo 30 biete Tempo 40 Vorteile bezüglich der Stickoxide, so Majer. „Und wir werden nicht gegen die Auflagen des Luftreinhalteplans verstoßen wollen.“

Mit dem gemeinsamen Antrag der Koalition habe man das Vorhaben eines autofreien Mainkais „endlich einen wichtigen Schritt vorangebracht“, erklärte der mobilitätspolitische Sprecher der Fraktion Volt, Martin Huber, im Vorfeld des Ausschusses am Montag. „Nun können kurzfristige und perspektivische Maßnahmen in Angriff genommen werden.“ Die CDU hatte erst kürzlich einen eigenen Antrag zur Umgestaltung des Mainkais vorgelegt. Darin war sowohl mehr Aufenthaltsqualität als auch Platz für den Autoverkehr vorgesehen. Mit der Entscheidung des Mobilitätsausschusses am Montag dürfte dieser Vorschlag nun aber zunächst vom Tisch sein.
 
18. Januar 2022, 11.45 Uhr
Laura Oehl
 
Laura Oehl
Jahrgang 1994, Studium der Musikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt, Journalismus-Master an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, seit Dezember 2020 beim JOURNAL FRANKFURT. – Mehr von Laura Oehl >>
 
 
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