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Foto: © Traffiq
Foto: © Traffiq

Maßnahmen im Nahverkehr

Busse und Bahnen sollen pünktlicher werden

Weitere Busspuren, Ampeln mit ÖPNV-Vorrang, Markierungsnägel und Leitschwellen sollen künftig dafür sorgen, dass der Frankfurter Nahverkehr schneller, pünktlicher und attraktiver wird.
In Frankfurt sollen Bahnen und Busse künftig schneller vorankommen und weniger im Stau stehen. Die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq setzt deshalb unter anderem auf eigene Busspuren. „Im vergangenen Jahr hat die städtische Nahverkehrsgesellschaft Traffiq in einem Pilotprojekt mit kleinen Maßnahmen die Zuverlässigkeit des Nahverkehrs erhöht“, so Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). Die Maßnahmen wolle man nun ausweiten.

An der Bockenheimer Warte und nördlich der Friedberger Warte in der Friedberger Landstraße sollen weitere Busspuren für mehr Pünktlichkeit sorgen. Das Straßenverkehrsamt prüft zurzeit die Machbarkeit. Zudem sollen weitere Ampeln, unter anderem entlang der der zukünftigen Metrobuslinien M36, M55 und M72/73, einen ÖPNV-Vorzug bekommen.

Das Pilotprojekt habe gezeigt, dass sich die durchschnittliche Fahrzeit der Buslinie 55 zwischen den Haltestellen Gaugrafenstraße und Wilhelm-Fay-Straße durch Einrichtung einer Busspur in der Westerbachstraße im nachmittäglichen Berufsverkehr um drei Minuten verringert. 77 Prozent aller Busse erreichten nun in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit pünktlich die Wilhelm-Fay-Straße, zuvor seien es zehn Prozent weniger gewesen. Insgesamt sei die Pünktlichkeit der Linie 55 an dieser Haltestelle von zuvor 86 Prozent auf jetzt 91 Prozent gestiegen. Die jährliche Kostenersparnis durch diese drei Minuten beträgt 12 000 Euro. Durch die Verlängerung der Busspur in der südlichen Kurt-Schumacher-Straße habe sich die Fahrzeit zwischen den Haltestellen Schöne Aussicht und Börneplatz von durchschnittlich 2:41 Minuten auf 1:15 Minuten verringert.

Auch die Straßenbahnen sollen pünktlicher werden. Dazu sollen in der Weißfrauenstraße, Schweizer Straße, Textorstraße und Eckenheimer Landstraße die Straßenbahnen und U-Bahnen auf Abschnitten von 20 bis 70 Metern durch Markierungsnägel und Leitschwellen zuverlässiger verkehren können. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF)will diese Maßnahmen noch in diesem Jahr umsetzen.

In dem Pilotprojekt hatte die VGF in Abstimmung mit Traffiq Leitschwellen, teilweise mit biegsamen Absperrpfosten und Markierungsnägeln, an sechs Testabschnitten angebracht. Durch eine stärkere Abgrenzung der Straßenbahngleise an Unfallschwerpunkten und störungsanfälligen Streckenabschnitten sollte es zu weniger Behinderungen der Straßenbahn und einer höheren Verkehrssicherheit kommen. Die Pünktlichkeit der betroffenen Straßenbahnen in der Mainzer Landstraße, Münchner Straße, Battonstraße, Ratsweg, Gartenstraße und Hedderichstraße sei dadurch um vier Prozent erhöht worden. Zudem sei auch die Zahl der Brems- und Haltevorgänge sowie die Zahl der Beinahe-Unfälle zurückgegangen.
 
11. November 2020, 13.12 Uhr
ez
 
 
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Eine bundesweite Städteinitiative fordert einen neuen straßenverkehrsrechtlichen Rahmen, damit Städte eigenständig Tempolimits anordnen können. Auch Frankfurt schließt sich dieser Initiative an. Ein erster Schritt sei laut Mobilitätsdezernent Majer schon gemacht.
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