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Foto: © Bernd Kammerer
Foto: © Bernd Kammerer

„Eva“ beendet ihre Arbeit bis 2021

Umbau der U5: Erste Röhre fertiggestellt

Ein halbes Jahr lang hatte sich die Tunnelbohrmaschine „Eva“ nicht bewegt, Mitte Juni konnte sie wieder weiterbohren. Nun wurde die erste Röhre fertiggestellt. 2021 soll es mit den Bohrungen weitergehen, die Fertigstellung verlängert sich jedoch bis 2025.
Die Tunnelbohrmaschine „Eva“ hat ihre Arbeit für dieses Jahr beendet. Nachdem die Maschine ein halbes Jahr still gestanden hatte, bohrte die 80 Meter lange „Eva“ schließlich von Mitte Juni bis Ende September weiter. Insgesamt legte die Bohrmaschine dabei 850 Tunnelmeter zurück und verbaute dabei 702 sogenannte Tübbingringe für die Südröhre. Die Strecke wird bis zur Fertigstellung insgesamt eine Strecke von 2,7 Kilometer haben.

Man hoffe nun, die zweite Röhre zügig bohren zu können, um die Verlängerung der Linie 5 im Jahr 2025 in Betrieb nehmen zu können, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Montag. Ende Januar 2020 hatte die Stadtbahn Europaviertel Projektbaugesellschaft (SBEV) mitgeteilt, dass sich die weiteren Arbeiten aufgrund eines übermäßigen Verschleiß am Schneidrad verzögern werden. Ursprünglich war die Fertigstellung des Tunnels für das Jahr 2024 geplant. Wie Geschäftsführer Ingo Kühn damals mitteilte, sei es nach Aussage der Baufirma notwendig, für die Reparatur einen ausreichend großen und gegen eindringendes Grundwasser gesicherten Raum zu schaffen, in dem die Reparatur durchgeführt werden könne.

Gearbeitet hatte sich die Maschine nun die vergangenen drei Monate vom Startschacht in der Europa-Allee bis hin zu der zukünftigen Station „Güterplatz“ und anschließend zwischen Hohenstaufenstraße und Mainzer Landstraße in Richtung Platz der Republik, wo sie schlussendlich ihre Bohrung beendete. Der maschinelle Vortrieb auf der „anspruchsvollen Streckenführung“ mit engen Kurvenradien sei sicher und sehr setzungsarm unter der bestehenden Bebauung verlaufen, sagte der SBEV-Geschäftsführer Ingo Kühn.

Die Tunnelbohrmaschine werde nun demontiert. Der Durchbruch erfolge dann durch Bagger- und Stemmarbeiten, da man die noch vorhandenen Hilfskonstruktionen aus den 1970er Jahren nicht beschädigen wolle. Für die Bohrung der zweiten Röhre wird „Eva“ mit einem neuen Schildmantel und einem neuen Schneidrad erneut zum Einsatz kommen. Beginnen soll die Bohrung Anfang 202, die Röhre soll parallel nördlich zu der ersten Röhre verlaufen.
 
6. Oktober 2020, 12.42 Uhr
ffm/jwe
 
 
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