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Weiße Schlaghosen treffen auf Diskokugel
 

Weiße Schlaghosen treffen auf Diskokugel

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English Theatre versetzt uns ins Saturday Night Fever

Das English Theatre widmet sich einem Erfolgsmusical und bringt nicht nur die Welthits der Bee Gees auf die Bühne, sondern auch eine vertiefte Geschichte und das mit Darstellern, die singen, tanzen und Instrumente spielen.
Wenn man den Regisseur Ryan McBryde über „Saturday Night Fever“ sprechen hört, dann sieht er in dem Film- und Musicalstoff weitaus mehr Tiefe als manchem Zuschauer in Erinnerung geblieben sein dürfte. Unweigerlich tauchen da im kollektiven Gedächtnis Bilder aus dem Film von 1977 von John Travolta in weißen Schlaghosen auf, wie er tanzt und dafür später zu recht für einen Oscar nominiert wurde. Der Soundtrack der Bee Gees mit Hits wie „How Deep is Your Love“, „Stayin’ Alive“, „Tragedy“ und „You Should Be Dancin’“ verkaufte sich weltweit 40 Millionen Mal. Da wundert es fast, dass es doch noch bis zum Jahr 1998 dauern sollte, bis daraus ein Musical entstand. Film- und Musicalscript will McBryde, der im English Theatre schon mit den Musicals „Spring Awakening“, „Sweet Charity“ und „The Who’s Tommy“ Erfolge feierte, miteinander verschmelzen und das Ensemble nicht nur singen und tanzen lassen. Nein, die Schauspieler müssen auch Instrumente beherrschen. Nach der Premiere soll die Neuinszenierung auf Tournee gehen. Zuvor aber sollen die Frankfurter die Geschichte des italienischstämmigen, 19-jährigen Tony Manero, Sohn einer Arbeiterfamilie in Brooklyn, erfahren, der in den 70er Jahren aufwächst und für den der Amerikanische Traum in Zeiten der Watergate-Affäre und des Vietnamdebakels erschüttert ist. Die Perspektivlosigkeit in einem von Rassenhass und Frauenfeindlichkeit geprägten Umfeld versucht Tony zumindest am Wochenende zu vergessen. Die Disco 2001 Odyssey dient ihm zur Flucht aus dem Alltag. Dort ist er in Glitzerklamotten der König, der keinen Tanzwettbewerb scheuen muss. Der Tanzfilm basierte auf einer Zeitungsreportage über die verlorene Jugend und diesen ernsten Hintergrund, den will McBryde in einer „ehrlicheren“ Musicalvariante wieder zum Vorschein bringen.

>>Ein bewährter Straßenfeger mit überraschendem Konzept und Ohrwurmgarantie. Ab Samstag im English Theatre!

PS: Das Foto stammt von den Proben in England.
1. November 2013
Nicole Brevoord
 
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