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Taste Other Countries - HeimatKonzerte 2.0
 

Taste Other Countries - HeimatKonzerte 2.0

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Griechische Kammermusik in der Fabrik

Foto: Die Fabrik/Facebook
Foto: Die Fabrik/Facebook
Musizieren über den Tellerrand – für Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Migrationshintergrund. Dafür steht die Veranstaltungsreihe „Ex-Patriates Classics – Heimatkonzerte 2.0“. Am Dienstag steht griechische Kammermusik im Mittelpunkt.
Auf der Suche nach Antworten auf die Frage, wo man sich in der griechischen Musik zu Hause fühlt, haben sich Despina Apostolou (Piano), Christopher Hermann (Cello) und Eleanna Pitsikakis (Kanun) in der Musik folgender Komponisten wieder gefunden: Constandinidis, Hadjidakis, Theodorakis, Borboudakis, Melodien aus dem Rembetiko, der Volksmusik und Einflüssen von Miles Davis. Daraus ergibt sich eine bunte Collage griechischer Musiklandschaft. Die Konzertreihe, die bisher Musik und Kulinarik aus Georgien und Armenien auf dem Programm hatte, läuft unter dem Namen „Taste other Countries – Heimatkonzerte 2.0 oder ExPatriates Classics“. Am Dienstagabend, den 25.6. wird nun Griechenland bespielt. Passend dazu gibt es griechischen Wein, Schnaps und weitere kulinarische Spezialitäten aus dem südosteuropäischen Land.

Verantwortlich für die etwas andere Konzert-Konzeption ist Peter Meier von ‚Music is it‘. Dieser Verein hat das Ziel, mittels Musik zur Inklusion aller in die Gesellschaft beizutragen. „Mit Menschen aus mehr als 170 Nationen ist Frankfurt eine Stadt der Vielfalt. Der Anteil ausländischer Studierender an unseren Musikhochschulen beträgt annähernd 50 Prozent“, so Meier. Dieses Potential an kultureller Verschiedenheit möchte er sinnvoll einsetzen: Kennenlernen, Verständigung und Wertschätzung sind die wesentlichen Ziele der Konzertreihe. Vor, nach und in den Pausen der Konzerte haben Zuhörerinnen und Zuhörer und Musikerinnen und Musiker die Gelegenheit zum Dialog und Austausch.

Die langfristig angelegte Konzertreihe soll die Vielfalt der Kulturen in dieser Stadt zeigen und erlebbar machen. „Wie ginge das besser als über die Musik und das Essen?“, fragt Meier. In Zeiten von Rassismus, überbordendem Neid und fehlendem Mitgefühl in der Gesellschaft, möge die ‚Musik aus der Heimat‘ Brücken bauen, hofft er. Im Fokus steht Musik von Komponisten aus der Heimat der ausländischen Studierenden und Lehrenden der Musikhochschulen und Konservatorien des Rhein-Main-Gebietes. In den Pausen werden kulinarische Spezialitäten aus den jeweiligen Ländern serviert. Das Konzept soll sowohl Mitbürger, die sich für andere Kulturen und für Musik interessieren, als auch Migranten ansprechen. „Ich sehe Musik als Kit zwischen den Kulturen und zwischen Jung und Alt“, so Meier.

Momentan werden Musikstudierende, Lehrende, Musikerinnen und Musiker, Orchestermanagerinnen und -manager, Fundraiser und an Musik und fremden Kulturen Interessierte gesucht, die sich für das Konzept begeistern und daran mitwirken möchten. Interessierte können sich an Peter Meier unter der Nummer 01733072812 oder unter pm@musicisit.org wenden.

>> Die Fabrik, Sachsenhausen, Mittlerer Hasenpfad 5, 25.6., Beginn 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, Eintritt 15 €, erm. 10 €, www.die-fabrik-frankfurt.de
 
24. Juni 2019
hes
 
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