eMags
|
ePaper
|
Apps
|
Abo
|
Shop
Foto: © Charlotte Bösling
Foto: © Charlotte Bösling

Sumpffestspiele

Die Naxoshalle wird zum Sumpf

Zwischen Pflanzen, Schlamm und Industrie: In der Naxoshalle eröffnen am Freitagabend die Sumpffestspiele. Vier Wochen lang gibt es dort donnerstags bis sonntags zahlreiche Produktionen rund um das Thema Sumpf zu sehen.
An den kommenden vier Wochenenden, vom 16. Juli bis 8. August, verwandelt sich die Naxoshalle in eine Sumpflandschaft. Donnerstags bis sonntags sind dort die Frankfurter Sumpffestspiele zu sehen. Gezeigt werden zwischen Pflanzen, Schlamm und Industriecharme zahlreiche Produktionen: Performance, Konzert, Tanz, Installation, Spiel – sie alle ranken sich thematisch um den Sumpf.

Auf einer „Lichtung“ zeigen lokale und regionale Projekte und Initiativen, wie nachhaltiges und städtisches Leben zusammenpassen können, in Gesprächsformaten soll alles vom Begriff Nachhaltigkeit über Renaturierung, Überwucherungen vermeintlich getrennter Sphären und Lebensbereiche bis hin zu Kaffeekonsum und wiederverwertbaren Kulissen grundsätzlich hinterfragt werden.

Eröffnet werden die Frankfurter Sumpffestspiele am Freitagabend mit der Premiere von „In Grund und Boden“, eine Produktion der The Great Swamp Produktions-GbR in Kooperation mit studioNAXOS. Die Tanzperformance „Tie me knot“ (Premiere 23. Juli) beschäftigt sich mit dem kolonialen Blick auf den Sumpf als Refugium und Rückzugsraum exotischer Natur, von gefährlichen und gefährdeten Tieren und Pflanzen – der Sumpf als Fluchtort und -route von versklavten, desertierten und zurückgezogen lebenden Menschen.

Beim sogenannten Artist Talk, einer 30-minütigen Virtual Reality 1:1-Performance, trifft der bzw. die Besucher:in in einer virtuellen Landschaft auf einen menschlichen Avatar. Bei „Music for Swamps“ wird der Sumpf als Naherholungsgebiet an drei Terminen mit atmosphärischen Tönen begleitet.

>> Das vollständige Programm, Karten sowie alle weiteren Infos gibt es auf der Webseite www.studionaxos.de. Für die Karten gilt ein solidarisches, freiwilliges Preissystem.
 
16. Juli 2021, 12.40 Uhr
ez
 
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
„Pop up HoRsT“
Freiräume schaffen
Uber diese Nachricht freuen sich alle, die im Juli 2020 die Schließung des Horst in den Adlerwerken zutiefst bedauert haben. Zwar haben die Betreiber noch keine neue Location gefunden, melden sich aber mit dem „Pop up HoRsT“ zurück in der Szene.
Text: Detlef Kinsler / Foto: Detlef Kinsler
 
 
 
 
 
 
 
Ältere Beiträge
 
 
 
 
27. Juli 2021
Journal Kultur-Tipps
und sonst
  • Skylight-Tour
    Primus-Linie | 22.15 Uhr
  • 101 Frankfurter Unorte – Frankfurts geheime Schätze Teil 1
    Frankfurter Stadtevents | 18.30 Uhr
  • Italienisch-Stammtisch
    Grey | 20.00 Uhr
Kinder
  • Drunter und Drüber
    Theater Moller-Haus | 10.00 Uhr
  • Das Dschungelbuch
    Wasserburg | 10.00 Uhr
  • DOTS – inspiriert durch die japanische Künstlerin Yayoi Kusama
    Kinderkunstschule Bad Homburg | 09.00 Uhr
Theater / Literatur
  • Das Parfum
    Die Dramatische Bühne im Grüneburgpark | 20.15 Uhr
  • Wann solltest Du Zuhause sein?
    Theater & nedelmann | 20.00 Uhr
  • Im Namen des Overheadprojektors
    Theaterperipherie im Titania | 19.30 Uhr
Kunst
  • Step by Step: Schuh.Design im Wandel
    Deutsches Ledermuseum | 10.00 Uhr
  • And This is Us 2021 – Junge Kunst aus Frankfurt
    Frankfurter Kunstverein | 11.00 Uhr
  • Ulla Hahn
    Arte Giani | 10.00 Uhr
Pop / Rock / Jazz
  • Wallis Bird solo und Fortuna Ehrenfeld
    Palmengarten | 19.30 Uhr
  • Tequila Terminators & Tigercage
    Nilkheimer Park | 19.30 Uhr
  • Das Acht Ohren Trio
    Weseler Werft – Sommerwerft | 20.00 Uhr