Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Nach rassistischen Tweets des Explora-Leiters
 

Nach rassistischen Tweets des Explora-Leiters

1

Entsetzen auch bei den Nachkommen von M. C. Escher

Foto: Roger Penrose
Foto: Roger Penrose
Die Welle der Empörung schwappt bis in die Niederlande: Dass Werke des Künstlers M. C. Escher in einem Museum gezeigt werden, dessen Betreiber sich fremdenfeindlich äußert, ist unerträglich für Eschers Nachkommen.
„Wir wollen explizit klar stellen – und ich spreche damit auch Namen seiner Nachfahren – dass sich M. C. Escher von Politik stets ferngehalten hat – insbesondere vom rechten Flügel der Politik. Vielmehr musste er sein geliebtes Italien verlassen, wegen des Aufkommen des Faschismus, den er verabscheute“, klagt Mark Veldhuysen, Direktor der M. C. Escher Company. Das Unternehmen in Baarn bei Utrecht kümmert sich um das Vermächtnis des niederländischen Grafikers Maurits Cornelis „M. C.“ Escher (1898-1972).

In einem Museum, das sich mit Kunstwerken der optischen Täuschung beschäftigt, darf M. C. Escher eigentlich nicht fehlen, gilt er doch als einer der wichtigsten Erschaffer von „unmöglichen Figuren“, also zweidimensionalen Bildern, die im Kopf des Betrachters eine Dreidimensionalität vorgaukeln, die es in der Realität nicht geben kann. Ein frühes Beispiel dafür im Werk Eschers ist das Bild „Belvedere“, das auch im Explora-Museum gezeigt wird.



M. C. Escher inspirierte mit seinem Werk auch den britischen Mathematiker Roger Penrose (später in den Adelsstand erhoben), der ein „unmögliches Dreieck“ erschuf, auch „Tribar“ genannt. Es zeigt drei Balken, die jeweils im rechten Winkel zueinander stehen und dennoch zu einem Dreieck verbunden sind. Dieses „unmögliche Dreieck“ wird vom Explora-Museum als Logo verwendet – und prangte auch neben den rassistischen Tweets. „Das Explora-Museum missbraucht damit das Werk von Sir Roger Penrose und eben auch von M. C. Escher“, empört sich Mark Veldhuysen.
 
13. Januar 2016, 11.58 Uhr
Peter von Freyberg
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
dieter baden am 14.1.2016, 11:00 Uhr:
mein Gott Walter,was haben die für Probleme..wird das nach Sichtung freigegeben?
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Die Veranstaltungsabsagen aufgrund der Corona-Pandemie führen zu enormen Einnahmeverlusten bei den freien Kunstschaffenden. Das ergab eine Umfrage des Landesverbands freie Darstellende Künste Hessen. Bis zum Sommer könnten Schäden in Millionenhöhe entstehen. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Felix Mooneeram/unsplash
 
 
Spendenaufruf aus Offenbach
0
Den Hafen schultern!
Das wunderbare Konzert von Heather Woods Broderick vor genau zwei Wochen war das letzte Live-Event für unabsehbare Zeit. Dabei hatte man sich gerade im Hafen 2 schon auf die Open-Air-Konzerte bei schönem Wetter gefreut. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Detlef Kinsler
 
 
Wolf Schubert-K. im Livestream
0
Blick hinter die Kulissen
Sein Freund Matze Schmidt von den Devilish DoubleDylans hat es mit dem Duo Klein & Glücklich vorgemacht, jetzt folgt auch Wolf Schubert-K. und bietet am Donnerstag ein Live-Stream-Konzert bei Facebook an. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Detlef Kinsler
 
 
 
Viele Einrichtungen in Frankfurt haben ihr digitales Angebot ausgebaut, um die Menschen weiterhin mit Kunst und Kultur zu versorgen. Auf der Internet-Plattform „Kultur auf dem Sofa“ des Kulturamts werden ab sofort alle Angebote gesammelt. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Adrien Tutin yriat/ Unsplash
 
 
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise stellen viele Kulturbetriebe vor große Herausforderungen – darunter auch das Papageno Musiktheater am Palmengarten. Zwei Schülerinnen haben einen Spendenaufruf gestartet, um das Theater zu unterstützen. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: Papageno Theater
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  684