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„Musik ohne Handkäs“
 

„Musik ohne Handkäs“

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Als Hessen zu rocken begann

Foto: privat
Foto: privat
Als Kaufhausgitarren über Radioapparate gespielt wurden – Der biografische Roman „Musik ohne Handkäs“ von Manfred Himmelreich alias Alfred Neumann gibt einen Einblick in die hessische Rockgeschichte.
Bevor man nicht an der Stelle angekommen ist, wo sich der Titel des Buches schließlich erklärt, fragt man sich schon: Warum in aller Welt hat der Autor „Eine kurze Geschichte der hessischen Rockmusik“ mit „Musik ohne Handkäs“ überschrieben wo die Jungs doch hauptsächlich Schnitzel vertilgen und sich von Gerstensaft ernähren? Und man fragt sich auch, warum der Künstler seinen autobiografischen Roman (viel Realität, ein wenig Fiktion) unter einem Pseudonym geschrieben hat? Auch ohne das E. erinnert Alfred Neumann an das Satiremagazin Mad. Und crazy ist die Geschichte der Schüler auch, die Anfang der Sechzigerjahre die Liebe zu Beat, Soul und Rock’n’Roll entdecken. Wer selber mal Musik gemacht hat, wird die oft selbstironischen Karriere-Schilderungen nachvollziehen können. Wie die Kaufhaus-Gitarren in Radioapparate eingestöpselt wurden, Bands noch Starfighters und Spitfires, schmachtende weibliche Fans Bambi und Bandkumpels Ogott hießen und man im Ford Taunus zum Auftritt ins Landgasthaus fuhr. Wer diehiesige Szene kennt, wird vielen bekannten Nasen begegnen und die eigene Geschichte wird plötzlich wieder lebendig.

Alfred Neumann: Musik ohne Handkäs: Eine kurze Geschichte der hessischen Rockmusik, MainBook, Frankfurt, 178 Seiten, 11,95 Euro
6. Januar 2018
Detlef Kinsler
 
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