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Kulturpreis Skyline 2013
 

Kulturpreis Skyline 2013

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SPD zeichnet Club Voltaire aus

Die Frankfurter SPD wird ihren Kulturpreis Skyline an den Club Voltaire verleihen. Damit soll die Aufklärungsarbeit der Einrichtung belohnt werden. Die Feier wird am 11. März im Gallus Theater stattfinden.
„Der Club Voltaire ist seit mehr als fünf Jahrzehnten ein Ort, an dem Gegenöffentlichkeit Prinzip und Aufklärung Ziel ist“, sagt Mike Josef, Vorsitzender der Frankfurter SPD. „Der 1962 gegründete Frankfurter Club Voltaire schrieb Zeitgeschichte. In ihm wurde die mit dem Namen Frankfurts verbundene Kritische Theorie aus dem Wissenschaftsdiskurs in die Praxis eines Stadt- und Gesellschaftslabors überführt.“ Wie die SPD mitteilt soll der Club am 11. März den Kulturpreis „Skyline“ 2013 im Gallus Theater bekommen.

Der Club Voltaire wurde im Jahr 1962 aus einem Arbeitsausschuss kritischer junger Linker gebildet. In dem Lokal in der Kleinen Hochstraße finden seitdem Vorträge, Diskussionen, Theater- und Musikaufführungen statt. Im Mittelpunkt stehen meist kontroverse gesellschaftliche Themen, sowie Experimente. Die SPD bezeichnet den Club als „Realutopie des Gegenkonsums“. In der Einrichtung tagen auch Nichtregierungsorganisationen sowie verschiedene politische Gruppen.

Die Laudatio wird voraussichtlich Rupert von Plottnitz (Grüne) halten. Er war Mitglied des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), der mit dem Club Voltaire historisch eng verbunden ist, aber auch Minister in der rot-grünen Landesregierung unter Ministerpräsident Hans Eichel. Heute ist der Jurist Mitglied des Hessischen Staatsgerichtshofes.

Die Frankfurter Sozialdemokraten verleihen den Preis seit 2001 an herausragende Personen des kulturellen Lebens oder an Kultureinrichtungen. Wegen der Budestagswahl im Herbst 2013 und der darauf folgenden Regierungsbildung wurde die Preisverleihung auf das Frühjahr 2014 verschoben. Bisherige Preisträger waren waren 2001 Sabrina Setlur, 2003 Sinasi Dikman, 2005 Michael Herl, 2007 Elisabeth Schweeger, 2009 Thomas Ritschel und 2011 Eckhard Herrel und die Ernst-May-Gesellschaft.
 
12. Februar 2014, 11.34 Uhr
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