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Israelisch-deutsches Jugendfilmprojekt 2015
 

Israelisch-deutsches Jugendfilmprojekt 2015

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Mit Filmen Brücken schlagen

Foto: Deutsches Filmmuseum
Foto: Deutsches Filmmuseum
Für ein gemeinsames Filmprojekt treffen sich deutsche und israelische Jugendliche in Frankfurt. Hier wollen sie neue Zukunftsperspektiven entwickeln. Die Ergebnisse des Projekts werden im Deutschen Filmmuseum präsentiert.
„In Zeiten, in denen gewaltsame Konflikte Millionen Menschen weltweit zur Flucht treiben, ist es bedeutsam, Projekte anzubieten, die junge Menschen aus verschiedenen Kulturen und Religionen zusammenbringen und zum Dialog ermuntern“, sagt Claudia Dillmann, Direktorin des Deutschen Filminstituts. Deshalb kommen vom 1. bis 8. November zum dritten Mal 25 Schüler aus dem israelischen Jugenddorf Ayanoth und der Max-Beckmann-Schule im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt zusammen. Hier wollen sie gemeinsam Kurzfilme über ihrer Sicht auf die Geschichte der beiden Länder zu produzieren. Das Thema: „Deutschland/Israel: Gestern, heute, morgen“.

Mit diesem Projekt, das vor dem Hintergrund des diesjährigen Jubiläums „50 Jahre Diplomatische Beziehungen Deutschland-Israel“ steht, solle gezielt auf einen historisch-politischen Fokus hingearbeitet werden. Ziel sei es auch, die historische Vergangenheit zu reflektieren, sich an eine Bestandsaufnahme zu wagen und zu versuchen, eine friedliche Utopie zu entwickeln.

„Vor dem Hintergrund von ‚50 Jahre Diplomatische Beziehungen Deutschland-Israel‘ finde ich es wichtig, dass sich in unserem Projekt Jugendliche aus der Urenkel-Generation begegnen und miteinander diskutieren“, sagt Pava Raibstein, Geschäftsführerin der Kinder- und Jugend-Aliyah, die das Jugenddorf Ayanoth betreiben. „Sie sind die neue Generation, die nun frei nach vorne schauen und gemeinsam eine neue Zukunftsperspektive entwickeln kann.“ Dillmann freue sich insbesondere über den lebendigen Austausch .„Film eignet sich hier besonders, da er über eine universelle Sprache verfügt, die es leicht macht, eine Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen“, sagt sie.

Sechs Tage sind für Filmaufnahmen, Vorbereitung und Schnitt geplant. Die fertigen Kurzfilme werden zu einem vierteiligen Episodenfilm zusammengefasst, die am 8. November um 11 Uhr bei der Abschlusspräsentation im Kino des Deutschen Filmmuseums gezeigt werden. Im Rahmen dieser Projektwoche stehen außerdem noch der Besuch des alten Jüdischen Friedhofs und der Westend-Synagoge. Weitere Programmpunkte sehen ein gemeinsames Shabbatessen und eine Stadtrallye vor.

>> Abschlusspräsentation des israelisch-deutschen Jugend-Filmprojekt 2015, 8. November, Kino des Deutschen Filmmuseums, 11 Uhr, Eintritt frei

>> Anmeldung: presse@deutsches-filminstitut.de
 
29. Oktober 2015, 11.36 Uhr
Martina Schumacher
 
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