Cookies sind eine wichtige Ergänzung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Frankfurter Lyriktage
 
Frankfurter Lyriktage
0
Sprache zum Leuchten bringen
Foto: Alexander Paul Englert
Foto: Alexander Paul Englert
Die Frankfurter Lyriktage stehen im Juni wieder an. Das Festival ist bedeutend gewachsen und verspricht ein opulentes Programm zu bieten. Auch wird das Festival diesmal internationaler als die Jahre zuvor.
Die Rezeption von Lyrik, so sagte es Literaturreferentin Sonja Vandenrath, lebt von dem einen magischen Moment. Jenem Moment, der eintritt, wenn ein Gedicht oder auch nur eine Gedichtzeile etwas in uns angreift, anrührt, auslöst. Die Mission der Frankfurter Lyriktage, deren Programm- und Festivalleitung der Literaturreferentin unterstehen, muss demnach das Erreichen einer Höchstzahl von magischen Momenten sein.

Das Festival ist gewachsen, in jeder Hinsicht: Vom 22.6. bis zum 1.7. werden 93 Mitwirkende auf insgesamt 36 Veranstaltungen im gesamten Rhein-Main-Gebiet versuchen, die Sprache zum Leuchten zu bringen. Auf der Pressekonferenz im Hotel Villa Orange stellten die diversen Akteure der Frankfurter Lyriktage das Programm in all seine Facetten vor. Zuvor hatte Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig, die direkt von der Schlüsselübergabe des Historischen Museums ins Nordend geeilt war, die Wandlung begrüßt, die das Gedicht in den vergangenen Jahren vollzogen hat, weg vom „hehren, finiten Kunstwerk“, hin zu einem wandlungsfähigen Gebilde, bei dem der performative Akt eine bedeutende Rolle spielt.

Julia Cloot vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain hob die Bedeutung des Festivals für die gesamte Region hervor. Insgesamt 14 Veranstaltungen werden außerhalb von Frankfurt stattfinden, beispielsweise in Darmstadt, Königstein, Oestrich-Winkel oder Bensheim. Zu den Förderern und Kooperationspartnern der Stadt Frankfurt gehören darüber hinaus unter anderem die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie die Akademie für interdisziplinäre Prozesse (afip!) in Offenbach.

Eröffnet werden die Frankfurter Lyriktage am 22.6. mit einem Lesungskonzert der Komponistin Carola Bauckholt, des Lyrikers Jan Wagner (Bild) und des Ensemble Modern. Weitere Höhepunkte werden die Auftritte des 1935 in Frankfurt geborenen britischen Beat Poeten Michael Horovitz, die gemeinsame Veranstaltung der Büchner-Preisträger Jürgen Becker und Marcel Beyer sowie die Begegnung des palästinensisch-syrischen Dichters Ghayath Almadhoun mit der türkischen Lyrikerin Gonca Özmen sein.

Insgesamt, so Sonja Vandenrath, präsentiere das Festival sich internationaler als in den Jahren zuvor. Und: Zumindest, was die Dauer betrifft, hat Frankfurt das Berliner Lyrikfest nun um einen Tag geschlagen.

>> Frankfurter Lyriktage, 22.6. – 1.7., Programm und Karten unter www.frankfurter-lyriktage.de
18. Mai 2017
Christoph Schröder
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Die Weisheiten des Mönchs Haemin Sunim machen weltweit Furore. Jetzt kommt er nach Frankfurt – und das gleich zweimal. Hier sind Sprüche aus seinem Buch "Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst." – Weiterlesen >>
Text: Nils Bremer / Foto: Jo Sehyen
 
 
Der Tigerpalast, Frankfurts Varietéperle, ist sich in seinen 30 Jahren treu geblieben. Auch die Herbstrevue im Jubiläumsjahr verspricht hochkarätige Künstler, atemberaubende artistische Darbietungen und eine Prise französisches Flair. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Brevoord / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
Unter dem Motto "Dominikanische Republik mit anderen Augen" zeigt das Generalkonsulat des Karibikstaats am 28. und 29. September ausgewählte Filme des Lands im Filmforum Höchst. Dazu gibt es Diskussionsrunden mit Filmschaffenden. – Weiterlesen >>
Text: nic / Foto: FIlmforum Höchst
 
 
 
Pussy Riot live im Mousonturm
0
Die Macht des Wortes
Die furchtlose Aktivistin Maria Alyokhina kommt mit ihrer Performance „Pussy Riot Theatre“ nach Frankfurt. Zeit für ein Gespräch über Aufstand und Feminismus. – Weiterlesen >>
Text: Esther Boldt / Foto: Denis Sinyakov
 
 
Der renommierte Kunsthistoriker und Experte für die Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts, Alexander Eiling, wird zum Februar die Nachfolge für den Städel-Kurator Felix Krämer antreten, der zum Kunstpalast nach Düsseldorf wechselt. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Brevoord / Foto: Uli Deck
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  577 
 
 

Twitter Activity