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Frankfurter Buchmesse 2020
 

Frankfurter Buchmesse 2020

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Hoffnung, die verbindet

Foto: Fernando Baptista/Frankfurter Buchmesse
Foto: Fernando Baptista/Frankfurter Buchmesse
In diesem Jahr ist alles anders – auch auf der Frankfurter Buchmesse. Doch wie genau wird dieses „anders“ aussehen? Darüber sprachen heute die Organisatorinnen und Organisatoren der Frankfurter Buchmesse in einer digitalen Vorschau-Pressekonferenz.
Das Gefühl von Hoffnung zieht sich in diesem Jahr wohl durch viele Bereiche: Hoffnung auf Wiedereröffnung, Hoffnung auf Veränderung, Hoffnung auf einen normalen Alltag und Hoffnung auf das Ende der Pandemie. So steht auch auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse das Thema Hoffnung im Fokus. Lange hatte man sie, die Hoffnung, nicht aufgegeben und an einem Konzept mit Hallenausstellung festgehalten. Anfang September dann die ernüchternde Gewissheit: Die größte Buchmesse der Welt muss aufgrund der Corona-Pandemie ohne physische Präsenz der Aussteller auskommen. Stattdessen müsse das „wichtigste Ziel der Buchmesse“, nämlich die Menschen zusammenzubringen, virtuell stattfinden, erklärt Buchmessen-Direktor Juergen Boos. Dabei fällt sie mit derzeit 2800 digitalen Ausstellern aus mehr als 90 Ländern deutlich kleiner aus als vergangenes Jahr (7450 Aussteller aus 104 Ländern). Im kleineren Rahmen finden jedoch auch in an mehreren Orten in Frankfurt Veranstaltungen statt. Insgesamt wird es 80 Veranstaltungen geben. „Das Ehrengastland Kanada wird, auch wenn es wegen der Corona-Pandemie nicht reisen kann, viele Programmhighlight beisteuern“, versicherte Boos. Das Programm für die fünf Messetage, vom 14. bis 18. Oktober, soll Ende der Woche bekannt gegeben werden.

Unter dem Motto „Signals of Hope“ bietet die Frankfurter Buchmesse 2020 eine digitale Bühne für gesellschaftlichen Diskussionen, unter anderem zu den Themen Menschenrechte, Gender Diversität, Feminismus, struktureller Rassismus und Klimawandel. „Die von Covid-19 ausgelösten Veränderungen werden uns noch lange in Atem halten – und dieser Wandel soll von den Autor*innen und Publizist*innen unserer Zeit analysiert, kommentiert und diskutiert werden. Sie sind diejenigen, die mit der Kraft ihrer Ideen alternative Ansätze erdenken können“, so Katja Böhne, Geschäftsleiterin Marketing & Kommunikation der Frankfurter Buchmesse. An den fünf Messetagen finden eine Reihe von Präsentationen, Panels und Gesprächen mit verschiedenen Sprecherinnen und Sprechern sowie Gästen im sogenannten virtuellen „Hope Salon“ auf der Kampagnen-Webseite (www.signalsofhope.buchmesse.de) statt. Jeder Tag steht dabei unter einem anderen übergeordneten Thema.

In der Festhalle finden an den fünf Messetagen mehr als 60 Veranstaltungen auf der ARD-Buchmessenbühne statt. 450 Menschen können dort nach den derzeitigen Bestimmungen zuschauen. Die Veranstaltungen werden jedoch auch live übertragen.

Am 16. Oktober findet die ARD-Buchmessennacht statt. Moderiert wird der dreistündige Abend von Catherine Mundt und Alf Mentzer vom Hessischen Rundfunk. Anwesend sind an diesem Abend Klaus Brinkbäumer, Max Czollek, Susanne Fröhlich, Elke Heidenreich, Alexa Hennig von Lange, Bas Kast, Ahmad Mansour, Richard David Precht und Stefanie Sargnagel. Die aktuelle Buchpreisträgerin oder der aktuelle Buchpreisträger wird per Zuschaltung ebenso zu Gast sein wie der israelische Friedenspreisträger David Grossman und Jan Böhmermann, der aus seinem Twittertagebuch „Gefolgt von niemandem, dem du folgst“ spricht.

Das Bookfest übt sich ebenfalls als hybrides Format und bietet neben „Bookfest digital“ mit „Bookfest city“ auch 77 Veranstaltungen in der ganzen Stadt. Wie auch die Jahre zuvor sind die meisten Veranstaltungen kostenlos. Eine Teilnahme ist allerdings nicht ohne Vorabregistrierung möglich. Digital findet das Bookfest am 17. Oktober von 10 bis 22 Uhr mit einem circa 28-stündigen Programm über zwei Kanäle statt.
 
21. September 2020, 13.45 Uhr
Elena Zompi
 
Elena Zompi
Jahrgang 1992, Studium der Germanistik an der Goethe-Universität, seit April 2019 beim Journal Frankfurt. – Mehr von Elena Zompi >>
 
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