Cookies sind eine wichtige Ergänzung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Frankfurt liest ein Buch eröffnet
 

Frankfurt liest ein Buch eröffnet

0

Zwei Wochen im Zeichen Anna Seghers'

Foto: Eldad Stobezki
Foto: Eldad Stobezki
Die Stadt widmet sich dem Buch "Das siebte Kreuz" von Anna Seghers – in der Nationalbibliothek wurde am Montag "Frankfurt liest ein Buch" eröffnet. Und einen Steinwurf entfernt gibt es nun auch den Anna-Seghers-Pfad.
Anna Seghers‘ Roman erzählt die Geschichte von sieben Häftlingen, denen im Jahr 1937 während eines Arbeitseinsatzes die Flucht aus dem (fiktiven) KZ Westhofen, angelehnt an das KZ Osthofen nahe Mainz, gelingt. Einer von ihnen ist die Hauptfigur des Romans, der Kommunist Georg Heisler. Er ist auch der einzige, der die Flucht letztendlich überleben wird.

Anhand dieser Geschichte vermag es Seghers die Zeit des Nationalsozialismus und seine erschreckende Funktionsweise und Durchsetzungskraft exemplarisch zu schildern. Am Montagabend wurde der Lesereigen eröffnet – aber was heißt schon Lesereigen. "Frankfurt liest ein Buch" geht schon lange darüber hinaus. Der heutige Dienstag zeigt das schon ganz gut: Im Restaurant Margarete wird am Abend eine Ausstellung eröffnet, Fotografien von Gisèle Freund zeigen eine kämpferische Anna Seghers auf dem Schriftstellerkongress 1935 in Paris. Kurz vor Kriegsbeginn schickt sie das Manuskript von "Das siebte Kreuz" nach Amerika; sie schwebt in großer Gefahr, bis ihr 1941 selbst die Überfahrt gelingt. Kuratiert von Wolfgang Schopf folgen wir den Stationen ihres Exils in Paris, Südfrankreich und Mexiko, und ihrer Rückkehr nach Deutschland, mit dem Welterfolg ihres Romans im Gepäck (19 Uhr, Braubachstraße 18-22, Eintritt frei).

Ebenfalls am Dienstagabend wird die einzige Verfilmung des Romans im Filmmuseum gezeigt – ein Werk von Fred Zinnemann aus dem Jahre 1944 (20.30 Uhr, 7 Euro).

Zur gleichen Zeit rezitiert Susanne Buchenberger vom Schauspiel Frankfurt im Holzfoyer der Oper aus dem Buch – und Mikołaj Trąbka und Anatolii Suprun singen Lieder von Mieczysław Weinberg (20.30 Uhr, 15 Euro).

Zugleich sind allerlei Lesungen geplant. Das Programm läuft noch bis Ende April. Am Montag wurde an der School of Finance ein Fußweg nach der Schriftstellerin benannt, der Anna-Seghers-Pfad.
17. April 2018
jf
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Sie gehören zu Frankfurt wie Handkäs mit Musik und sie machen wieder gemeinsame Sache: Hassan Annouri und D-Flame treten am Sonntag gemeinsam im Velvet auf und da werden ihre Frankfurt-Hymnen bestimmt nicht fehlen. – Weiterlesen >>
Text: nb / Foto: Promo
 
 
Wie wär’s mal mit einem Ausflug in den Harz? Oder wollen Sie doch lieber daheim in den Clubs in den Mai tanzen? Mit Roy Hammer & Die Pralinées – business as usual. Die Batschkapp ist auch schneller zu erreichen als der Blocksberg. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Detlef Kinsler
 
 
Marke von 100.000 Besuchern geknackt
0
Rubens lockt Besucher ins Städel
Barock kommt an: Schon 100.000 Besucher haben die Rubens-Ausstellung im Frankfurter Städel in den ersten elf Wochen besucht. Das gab das Museum am Mittwoch bekannt. Die Schau läuft noch bis zum 21. Mai. – Weiterlesen >>
Text: nic / Foto: © Städel Museum
 
 
 
Otto Waalkes-Ausstellung im Caricatura
0
Mit Ostfriesentee malt es sich besser
Als Humorist und Musiker ist Otto Waalkes seit Jahrzehnten erfolgreich. Seine andere große Leidenschaft ist weniger bekannt - die Malerei. Das Caricatura Museum widmet ihm zu seinem 70. Geburtstag eine große Ausstellung und zeigt Zeichnungen und Gemälde des Ostfriesen. – Weiterlesen >>
Text: Nicole Nadine Seliger / Foto: Bernd Kammerer
 
 
Der temporäre elektronische Salon
0
Oliver Leicht als Grenzgänger im Yachtklub
Am Samstag, 28. April startet „Der temporäre elektronische Salon“ im Yachtklub in seine zweite Saison. Oliver Leicht, Mitglied der hr-Bigband und leidenschaftlicher musikalischer Grenzgänger, erklärt im Interview die Idee der Reihe. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Detlef Kinsler
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  608 
 
 

Twitter Activity