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Festival im hybriden Format
 

Festival im hybriden Format

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B3 Biennale: digital global

Foto: B3 Biennale
Foto: B3 Biennale
Auch in diesem Jahr widmet sich die B3 Biennale kreativen Bewegtbildarbeiten aus der ganzen Welt. Diese werden vom 9. bis zum 18. Oktober sowohl virtuell als auch vor Ort in der Astor Filmlounge gezeigt.
Am 9. Oktober, dem Wochenende vor Beginn der Frankfurter Buchmesse, beginnt die fünfte Ausgabe der B3 Biennale des bewegten Bildes. Wie bereits viele Festivals zuvor muss das Programm in diesem Jahr in den digitalen Raum verlagert werden. Ausgewählte Beiträge des Filmprogramms sowie die Eröffnungsgala der B3 finden jedoch im Festivalzentrum Astor Filmlounge auch vor Live-Publikum statt.

Suchte man vergangenes Jahr noch nach der Realität, geht man in diesem Jahr der Suche nach den Wahrheiten nach – „TRUTHS“ lautet das diesjährige Motto der B3 Biennale des bewegten Bildes. Ein Thema, das „in der heutigen Zeit, wo es mit der Wahrheit nicht immer so gut bestellt ist“, den Nerv der Zeit trifft, wie Bernd Kracke, Präsident der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach und künstlerischer Leiter der B3, erklärt. Viele der Künstlerinnen und Künstler, so Kracke, interpretieren das Motto stark unter politischen Aspekten, es gebe aber durchaus auch individuelle Auseinandersetzungen mit dem Titel. Insgesamt werden neue Positionen und Bewegtbildarbeiten von 40 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern zu dem diesjährigen Fokus zu sehen sein.

Im B3 Filmprogramm werden 40 Produktionen aus 20 Ländern gestreamt. Darunter beispielsweise die Europapremiere des türkischen Dokumentarfilms „Amina“, der Einblick in das Leben einer Senegalesin, die seit sieben Jahren in der Türkei lebt und arbeitet. Ebenfalls gezeigt wird die französische Produktion „Banksy Most Wanted“, die den Mythos um den britischen Streetart-Künstler Banksy thematisiert. Mit „Namo“ wird ein weiteres Filmhighlight des Jahres gezeigt. Der iranische Spielfilm hatte sein Debüt auf der Berlinale 2020 und war für der Preis Bester Erstlingsfilm nominiert.

Globaler Livestream am Eröffnungsabend

Am Eröffnungsabend melden sich in einem globalen Livestream aus allen Kontinenten Künstlerinnen und Künstler sowie Medienschaffende mit Beiträgen zum B3 Fokus „TRUTHS“. Das Spektrum reicht von Kurzfilm- und Videostreams, Performances, Poetry Slams, Games, XR Experiences bis hin zu musikalischen Live-Acts. Die sogenannte B3 „Hello Truths“ Extravaganza Virtuale ist eine künstlerisch-politische Hommage an die erste internationale Satelliten-Übertragung „Good Morning, Mr. Orwell“ des koreanischen Videokünstlers Nam June Paik aus dem Jahr 1984 und zugleich seine zeitgemäße Fortschreibung.

Der diesjährige BEN Award geht an den US-amerikanischen Schauspieler Willem Dafoe in der Kategorie „Most Influential Artist“. Damit wollen die Veranstalter vor allem die künstlerische Vielfalt des Schauspielers würdigen, die sich in über 100 Filmen, zahlreichen Preisen sowie vier Oscar-Nominierungen widerspiegele. Wie bei den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern sei auch Dafoe ein Künstler, „der passend zum Anspruch unseres Festivals, grenz- und genreüberschreitend wirkt“, begründete Kracke die Entscheidung. Der Preis in der Kategorie „Most important Artist“ geht an die Gießener Künstlerin Anne Imhof.

>> Die B3 Biennale findet vom 9. bis zum 18. Oktober statt. Mehr zu dem Programm finden Sie auf www.b3biennale.de
 
18. September 2020, 13.24 Uhr
ez
 
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