Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Eröffnung des neuen Jüdischen Museums verschoben
 

Eröffnung des neuen Jüdischen Museums verschoben

0

Im April 2020 muss es klappen

Foto: Norbert Miguletz
Foto: Norbert Miguletz
Wie heute bekannt gegeben wurde, verschiebt sich die Eröffnung des neuen Jüdischen Museums. Ursprünglich war die Eröffnung für November geplant, jetzt wird der April 2020 angepeilt.
Die seit langer Zeit angekündigte Eröffnung des neuen Jüdischen Museums musste abgesagt werden. Der neue Termin für die Eröffnung ist nun der April 2020. Ein genaues Datum könne man aber noch nicht nennen, sagt Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums. Wenzel stellt klar, dass sie für diese Entwicklung nicht die Verantwortung trage. Sie wird von außen oft als Bauherrin wahrgenommen, verantwortlich sei allerdings die Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig. Wenzel sei alleine für die Perspektive des Nutzers verantwortlich, das heißt, sie sorge dafür, dass der Bau so gestaltet werde, dass er als Museum gut funktioniere.

Für das Projekt hatte das Kulturdezernat extra die MuseumsBausteine GmbH gegründet. Wenzel will dem Bauherren jedoch nicht die Schuld zuweisen. „Der Bauherr hat sich wirklich sehr angestrengt“, erklärt sie. Hartwigs Sprecherin Jana Kremin verkündte, dass die Kulturdezernentin die Verschiebung selbstverständlich bedauere. Angesichts der hochkonjunkturellen Lage im Bausektor ließe sie sich jedoch nicht vermeiden. „Kulturdezernentin Hartwig tut alles, um eine Eröffnung im April zu ermöglichen und hat zeitnah Maßnahmen ergriffen, damit dieses wichtige Museum im kommenden Jahr eröffnen kann“, so Kremin. Außerdem handele es sich um ein sehr ehrgeiziges Bauwerk und es gebe wenige spezialisierte Baufirmen in Deutschland, die eine so komplexe Architektur mit entwickeln können. „Wir befinden uns in einer Phase der baulichen Hoch-Konjunktur, die wenigen spezialisierten Baufirmen, die eine so anspruchsvolle Architektur umsetzen können, sind sehr stark gefordert und ausgelastet. Bei einem Bauwerk von einer solchen Größenordnung mit den speziellen Anforderungen nicht außergewöhnlich“, sagt Kremin. Die Kulturdezernentin habe zeitnah Maßnahmen ergriffen und beispielsweise die Präsenz auf der Baustelle erhöht. „Es laufen bereits Sonderabnahmen und Dinge werden parallel erledigt“, fährt Kremin fort. Allen Beteiligten sei nun klar, dass der Termin im April klappen muss, betont Wenzel.

Die für den November geplante Dauerausstellung sei fertig konzipiert, sagt Wenzel. Diese soll als zweiter Teil ergänzend zur Ausstellung im Museum Judengasse fungieren. Gezeigt werde dort Jüdische Geschichte von 1800 bis in die Gegenwart. Wenzel versucht die Situation optimistisch zu sehen: "Die Eröffnung des neuen Museumskomplexes im April 2020 wird nun noch fulminanter ausfallen. Neben der neuen Dauerausstellung im Rothschild-Palais zur jüdischen Geschichte und Kultur Frankfurts von der Emanzipation bis zur Gegenwart und unserer neuen Bibliothek im Lichtbau von staab-Architekten wollen wir dann auch unsere erste Wechselausstellung eröffnen, die sich mit der Situation von Jüdinnen und Juden in Europa unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Im Rahmen der mehrtägigen Eröffnung wird das neue Profil des Museums zudem in einem umfangreichen kulturellen Programm erfahrbar."
16. Mai 2019
Elena Zompi
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Ausstellung im Caricatura Museum
0
Hans Traxler und kein Ende
Das Caricatura-Museum zeigt mit der Ausstellung „Hans Traxler – Zum Neunzigsten“ die vierte Werkschau des Gründungsmitgliedes der „Neuen Frankfurter Schule“, das bis heute zeichnet, malt und schreibt. – Weiterlesen >>
Text: Moritz Post / Foto: Bernd Kammerer
 
 
Start des Nippon Connection-Festivals
0
Roboter, Pinguine und desillusionierte Samurais
Selbst für Vielseher ist das umfangreiche Programm des japanischen Filmfests „Nippon Connection“ mit über 100 Spiel-, Kurz-, Animations- und Dokumentarfilmen kaum zu bewältigen. Die 19. Auflage findet vom 28.5. bis 2.6. mit den bewährten Spielstätten statt. – Weiterlesen >>
Text: Gregor Ries / Foto: Penguin Highway. © KaZé
 
 
DekaBank und MMK verlängern Partnerschaft
0
50 000 Euro jährlich für die zeitgenössische Kunst
Die DekaBank und das Museum für Moderne Kunst verbindet bereits seit 17 Jahren eine enge Partnerschaft. Die Bank ist unter anderem Gründungspartnerin der MMK-Dependance im Taunusturm. Nun soll die Kooperation in Form einer jährlichen Fördersumme verlängert werden. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Journal Frankfurt
 
 
 
Nachlass von Fassbinder kommt nach Frankfurt
0
„70 Jahre alt und wir sehen gut aus“
Am Montag feierte das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum (DFF) sein 70-jähriges Bestehen und eröffnete das neue DFF Fassbinder Center. Dort verwahrt das DFF von nun an den Nachlass von Rainer Werner Fassbinder. – Weiterlesen >>
Text: Julia Heßler / Foto: Rainer Werner Fassbinder mit Harry Baer mit Team bei Dreharbeiten 1971 // Foto: Peter-Gauhe
 
 
Sagmeister & Walsh im Museum Angewandte Kunst
0
Auf der Suche nach dem Schönen
Suchte Stefan Sagmeister vor einigen Jahre noch in „The Happy Show“ nach dem Glück, geht er nun zusammen mit seiner Partnerin Jessica Walsh in dem neuen Ausstellungsprojekt „Beauty“ der Frage nach, was Schönheit ist und warum wir uns von ihr angezogen fühlen. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: John Madere
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  653