Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
 

Binding-Kulturpreis

0

Ehrung für den Tigerpalast

Foto: © Bernd Kammerer
Foto: © Bernd Kammerer
Der Tigerpalast ist eines der führenden Varietés Deutschlands und soll im September im Kaisersaal mit dem Binding-Kulturpreis ausgezeichnet werden, der mit 50.000 Euro dotiert ist.
Lob kann prickeln wie Champagner, die Gründer und Direktoren des Tigerpalasts. Margareta Dillinger und Johnny Klinke sowie Robert Mangold als Geschäftsführer bekommen mehr als das, sie werden am 22. September mit einen der renommiertesten Kunstpreise Deutschlands ausgezeichnet. Den Machern des Tigerpalasts sei es in bald drei Jahrzehnten gelungen, eine rare Kunstform – das Varieté Theater– zu neuem Leben zu erwecken, heißt es in der Begründung für die Auszeichnung mit dem Binding-Kulturpreis. Das Tigerpalastprogramm mit seinen herausragenden Artisten zeichne sich durch eine kontinuierliche, außerordentliche Qualität aus.

Am 30. September 1988 feierte der Tigerplast seine Eröffnung als modernes Varieté und einziges nicht subventioniertes Theater in Frankfurt. Seither haben rund drei Millionen Besucher die Shows zahlreicher Weltklasse-Artisten gesehen. Ein Kredit der Hessischen Landesregierung und die Kooperation mit der Stadt Frankfurt hatten den Umbau eines alten, zuvor mehr als 60 Jahre von der Heilsarmee genutzten Gebäudes in der Heiligkreuzgasse möglich gemacht. Den Gründern lag die unabhängige professionelle Unterhaltungskultur und die kulturelle Neubelebung der Frankfurter Innenstadt am Herzen. Der Tigerpalast reiht sich nun ein in eine lange Liste gewürdigter Kulturschaffender und -institutionen, die bereits mit dem Binding-Kulturpreis gewürdigt wurden. Darunter Max Hollein, das Literaturhaus, das Ensemble Modern und Willy Praml. In diesem Jahr wird die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung zum 23. Mal verliehen.
 
15. Februar 2018, 11.20 Uhr
Nicole Brevoord
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Bis in den September hinein gab es nicht nur vor der Batschkapp und dem Bett Konzerte im Freien. Einige Clubs bieten nun auch indoor ein umfangreiches Programm an. Im Colos-saal in Aschaffenburg sind es im November mehr als ein Dutzend. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: Thomas Minnich
 
 
Adventskalender des Museum Angewandte Kunst
0
Besondere Stücke in 24 Türchen
In diesem Jahr kann der Markt „Besonderes Schenken“ coronabedingt nicht stattfinden. Mit dem „Angewandten Adventskalender“ möchte das Museum Angewandte Kunst dennoch eine „Kostprobe außergewöhnlicher Gestaltung“ bieten. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
Seit Donnerstagabend stehen die Gewinnerinnen und Gewinner des 31. Hessischen Film- und Kinopreises fest. Statt mit großem Festakt in der Alten Oper fand die Verleihung in diesem Jahr ausschließlich digital statt. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Symbolbild © Unsplash
 
 
 
Vom 23. Oktober bis 15. November stellen 18 Kunstschaffende aus internationalen Kunsthochschulen ihre Arbeiten zum Thema „Identität“ im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum aus. Die Schau findet anlässlich der 40-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Tel Aviv statt. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: © Jüdische Gemeinde/Raphael Brunk
 
 
Schauspiel Frankfurt: Andorra
0
Wie wird jemand zum Außenseiter?
„Andorra“ des Schweizer Autors Max Frisch greift die Strukturen des Antisemitismus und die Frage nach der Schuld der Mitläufer auf. Eine Stück über Identität, inszeniert von David Bösch im Schauspiel Frankfurt. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: Thomas Aurin
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  706