Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Kultur
Startseite Alle NachrichtenKultur
Beim Kunstverein Montez geht’s voran
 

Beim Kunstverein Montez geht’s voran

0

Kein Strom, aber immerhin Toiletten

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Der Kunstverein Familie Montez kämpft unter der Honsellbrücke immer noch um die wichtigste Ausstattung. Für die Ausstellungseröffnung am Freitagabend gab es immerhin erstmals fest installierte Toiletten.
Mirek Macke wurde es nie leicht gemacht. Nach jahrelangem Exil, während dem er mit seinem Kunstverein Familie Montez durch Deutschland tourte, hat er seit diesem Frühjahr einen neuen Standort unter der Honsellbrücke gefunden. Doch es mangelte hier erst einmal an so ziemlich allem – einem richtigen Vertrag mit der Stadt, Strom, Wasser und Toiletten. So langsam aber geht es voran.

„Die Stadt hat einen Entwurf für einen Vertrag vorgelegt, der mehr als überraschend gut für uns ist“, erzählt Gründer und Organisator Mirek Macke. Über den genauen Inhalt verrät er noch nichts – nicht solange die Papiere nicht unterzeichnet sind. Das soll voraussichtlich in drei Wochen geschehen.

Am Freitagabend kamen die Besucher aber in den Genuss von festinstallierten Toiletten. Bisher gab es nämlich nur Dixi-Klos. Der Zeitpunkt ist perfekt, da der Künstler Max Weinberg (siehe Bildergalerie) hier bis zum 7. August ausstellt. Ursprünglich wollte Investor Ardi Goldman Toiletten zur Verfügung stellen. „Das macht er sicher auch noch, aber ich konnte nicht mehr warten und hab jetzt selbst vier Stück gekauft“, erzählt Macke. Denn er habe keine Lust mehr, Zeit und Geld in Provisorien zu stecken.

Ein großes Problem bleibt aber weiterhin der Strom. Momentan bezieht der Kunstverein den vom Nachbarn Raab Karcher. „Aber wir können hier keine Party feiern, ohne Angst zu haben, dass die Sicherung rausfliegt“, schildert der Gründer das Problem. Laut Mainova muss die Familie Montez noch 24 Wochen auf den Anschluss warten. Eindeutig zu lange, findet Macke. Daher hofft der Montez-Gründer mithilfe der Öffentlichkeit das Verfahren etwas zu beschleunigen. „Denn ohne Veranstaltungen kommt kein Geld rein.“
1. August 2014
wch
 
Empfehlen
 
Fotogalerie: Weinberg
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Kultur
 
 
Rücktritt von Philippe Pirotte
0
Rektor der Städelschule legt sein Amt nieder
Der Rektor der Hochschule für Bildende Künste-Städelschule Philippe Pirotte wird am 31. März 2020 sein Amt niederlegen. Dies verkündete die Kunsthochschule am heutigen Montag in einer Pressemitteilung. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Diana Pfammatter
 
 
Nick-Cave-Abend mit dem Contrast Trio
0
Auf dem „Fe.male Trail“ im Schauspiel Frankfurt
Als innovatives Jazzensemble sucht das Contrast Trio nicht nur die Nähe zu elektronischer Musik, sondern hat sich längst auch einen Namen gemacht als Theatermusiker. Ab heute sind sie wieder im Schauspiel Frankfurt zu sehen. – Weiterlesen >>
Text: Detlef Kinsler / Foto: The Female Trail
 
 
Mit einer einzigartigen Sammlung zeigt das Historische Museum in seiner neuen Ausstellung, dass es sich lohnt, sich nicht nur mit den Meisterwerken, sondern auch mit den Meisterstücken zu beschäftigen. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Historisches Museum Frankfurt, Fotograf: Horst Ziegenfusz
 
 
 
Literaturfest Textland
0
Made in Germany
Am Samstag, den 14. September, startet das Literaturfest „Textland“ in der Evangelischen Akademie. Es findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt und setzt sich mit transkulturellen Einflüssen auf Literatur auseinander. – Weiterlesen >>
Text: cs / Foto: © Uwe Burgemann
 
 
Projekt von „Über den Tellerrand e.V.“
0
Integration als Tandemprojekt
Das Integrationsprogramm „Volunteer Rockets“ des Vereins „Über den Tellerrand“ in Frankfurt geht in die zweite Runde. Gemeinsam mit Frankfurter*innen entwickeln Geflüchtete dabei in Tandems eigene Begegnungsprojekte. – Weiterlesen >>
Text: lag / Foto: Über den Tellerrand Frankfurt e.V.
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  665