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Ana Marija Milkovics Kolumne
 

Ana Marija Milkovics Kolumne

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Über die Liebe

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Unsere Kolumnistin Ana Marija Milkovic hat sich ihre Gedanken über die Liebe gemacht - und darüber ein Gedicht geschrieben.
Der Tisch ist blank, geschrubbt
Das Herz verbrannt, wir geistern
Die Hände vor den Augen, schmerzhaft
Bleibt ein Feigenblatt, dahinter
Ein Leben, das in Schuhen geht.

Die Scham verdeckt, hinterher
Purzelt der Staub, und
Schatten wölben sich, still
Ein Windhauch stösst, im Land
Die Zukunft von sich.

Das Fenster schliesst, dunkel und
Die Vergangenheit belebt, ruhig
Die Pusteblume zerfällt, prall
Auf den Stufen danieder, kostbar
Wie die Zeit vergeht.

Der Kürbis dort, boshaft
Das Feuer brennt Löcher, kratzt
Ausgebrannt tut weh, morgen
Wird die Asche im Mund, treiben
Mit ihr die Treppe, auf der ich steh’.

Das Innere nagt, des Menschen Würde
Der Morgen tagt und wartet
Auf dass das Herz widersteht
Und sucht nach Halt, Liebe
Lass uns Melonen kaufen, gehen.
6. November 2018
Ana Marija Milkovic
 
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Fotogalerie:
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Ronald M. Filkas am 10.11.2018, 18:37 Uhr:
Der Wind ist selten daran Schuld, wenn Liebe oder Leben, die nach Ihrer Ansicht, Frau Leis, ein Puzzle sind (worüber sich auch streiten ließe), verweht werden, sondern wir selbst. Allerdings lässt sich auch über die Kommasetzung an manchen Stellen des Gedichts von Frau Milkovic streiten.
 
Ulla Leis am 6.11.2018, 18:16 Uhr:
die liebe
das leben
ein puzzle
vom winde verweht
ordne es neu
----------------------
So würde ich es interpretieren. Danke für die Anregung!
 
 
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