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Spiel und Spaß ade?
 

Spiel und Spaß ade?

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Ferienspiele müssen weichen

Die Main- und Opernspiele, das Ferienangebot des Vereins Abenteuerspielplatz Riederwald, erfreut sich großer Beliebtheit. Doch die Opernspiele müssen in diesem Jahr weichen. Das Opernplatzfest hat Vorrang.
Große Verwirrung am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. Doch ebendiese stehen dem SPD-Politiker Michael Paris ins Gesicht geschrieben. Die Main- und Opernspiele müssen in diesem Jahr ausfallen. „Erst hat das Grünflächenamt eine Genehmigung für die Mainspiele verweigert und jetzt wurden auch die Opernspiele nicht erlaubt, weil zur selben Zeit das Opernplatzfest stattfindet“, so der Vorsitzende des Vereins Abenteuerspielplatz Riederwald, der das Sommerferienprogramm für Kinder organisiert. Grund für den Wegfall der Mainspiele sei die Frauenfußball-Weltmeisterschaft, die am 26. Juni beginnt. Und anlässlich dieser will die Frankfurter Tourismus und Congress Gesellschaft (TCF) mit einem großen Programm, den Fußballgärten am Mainufer, aufwarten. „Die Absage ist mir unverständlich. Wir kommen uns mit den Planungen des TCF überhaupt nicht in die Quere. Wir sind rechts von der Untermainbrücke, die Anderen links.“ Außerdem habe ihm die Tourismusgesellschaft versichert, dass sie die Mainspiele sogar wünschen. Ziehen diese doch potentielle Extra-Besucher an. „Und da erzählt der Magistrat immer von Frankfurt, der familienfreundlichen Stadt. Da kann ich nur lachen.“

Doch nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ein Anruf später. TCF-Chef Thomas Feda am Apparat: „Da hat Michael Paris ein bisschen vorschnell reagiert. Die Mainspiele werden ziemlich sicher parallel zu der Fanmeile stattfinden. Da fehlt zwar noch die offizielle Genehmigung, aber das kriegen wir schon hin.

Bleiben noch die Opernspiele. Und was für die Mainspiele nicht zählt, trifft hier zu. Der Verein Abenteuerspielplatz Riederwald und die städtische Tourismusgesellschaft kommen sich in die Quere. „Die Tourismusgesellschaft nimmt den Kindern den Ort weg“, so Paris. „Sie müssen Platz für Würstchenstände machen.“ Das Opernplatzfest startet am 20. Juli, drei Tage nach dem Finale der Frauenfußball-WM. Deshalb habe die TCF den Zuschlag bekommen. Vorher sei der Platz für Veranstaltungen im Rahmen der WM reserviert, danach komme das Apfelweinfestival. Es sei nicht anders machbar – und dummgelaufen, denn Paris und Feda haben sich zeitgleich um den Opernplatz beworben. Da ist das Operplatzfest scheinbar wichtiger für die Stadt. Aber innerhalb von nur wenigen Stunden hat Paris einen neuen Plan auf Lager. Ausfallen sollen die Opernspiele nicht. Jetzt wolle er sich um die Hauptwache bemühen. Und Thomas Feda drückt die Daumen.
 
20. Januar 2011, 12.45 Uhr
Julia Lorenz
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Nico Häger am 21.1.2011, 09:35 Uhr:
also ich finde es auch sehr schade! die hauptwache ist zwar eine alternative, aber anstatt auf grüner wiese spielen die kinder dann auf beton.... das ist traurig!

Dem Dieter wünsch ich viel Spaß im Kinderfreien-Ambiente.
 
Silke Mühl am 20.1.2011, 14:50 Uhr:
Aha... aber sich übergebende Opernplatzfestbesucher ruinieren die Grünanlagen nicht oder was? Meine Güte, es gibt eben in der Tat KAUM Plätze um "Kinderspielplätze" aufzubauen.
Sehr, sehr schade, dass die einzige Veranstaltung am Opernplatz die nicht kommerziellen Charakter hat, und mit der die Stadt bisher (erstaunlicher Weise) signalisiert hat, dass Kinder auch Bürger sind die Platz beanspruchen, jetzt gestrichen wird.
Wer auch immer das s x-te Fressfest am Opernplatzfest mit überteuerten Preisen braucht... dann doch bitte gleiches Recht für alle (und, man wird sich noch wundern... Menschen mit Kindern wählen auch!)
 
dieter am 20.1.2011, 14:07 Uhr:
Gut so!! Es gibt genüg Möglichkeiten, wo man Kinderspielplätze aufbauen kann. Dieser Trubel passt nicht zum Ambiente , ruiniert die Grünanlagen und Besucher sind sehr verwundert über den Trubel.
 
 
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