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Gegen Kinderarmut

Wissen, wo die Spende hingeht

Einerseits ist Frankfurt die Stadt des Geldes. Andererseits ist statistisch gesehen etwa jedes vierte Kind in Frankfurt arm. Der Verein Main Kind will mit einer Spendenplattform hiergegen vorgehen.
Die Internetseite der Initiative Main Kind geht am Sonntag online. Ab dann haben hilfsbereite Frankfurter die Möglichkeit, fünf lokale Projekte für Kinder zu unterstützen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Leute gerne wissen, wo ihr Geld hingeht“, erklärt Peter Feldmann der Vorsitzende von Main Kind. Bei dem Online-Projekt sei dies nicht nur ersichtlich, die Verwaltung arbeite zudem gänzlich ehrenamtlich. Der gesamte Betrag komme den Kinder zugute.

Die Spender können frei bestimmen, wofür ihr Geld verwendet werden soll: Ob nun für eine Museumsuferkarte für 20 Kinder (700 Euro) ein Riesen-Mikado (13,90) oder die Unterstützung einer Fußballmannschaft. Die Institutionen, wie etwa der Jugendclub Preungesheim oder das Kinderhaus am Bügel, haben ihre Wünsche mit den Kindern zusammen formuliert und an MainKind weitergeleitet. Eines der Hauptanliegen der Initiative ist, dass überall Mittagstische eingeführt werden können. Wer kein Geld spenden, aber dennoch helfen möchte, erfreut die Kleinen einfach mit einer Sachspende oder seiner Zeit. Für naturwissenschaftliche Experimente werden noch Betreuer gesucht.

Der Initiative gehören so klangvolle Namen wie der Stadtverordnete der SPD, hr-Moderator Tim Frühling oder Bernd Reisig, der ehemalige Manager des FSV Frankfurt, an. Ein wenig Prominenz könne schon den einen oder anderen Spender mehr anlocken, sind die Initiatoren überzeugt. Bis zu 500 Kinder möchte Main Kind in diesem ersten Spenden-Lauf erreichen. Wenn sich genügend Unterstützer finden, soll die Projektzahl kommendes Frühjahr angehoben werden. „Wir hoffen, dass gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit die Menschen in Geberlaune sind“, verrät Feldmann. Hoffentlich sind sie es auch danach noch.
 
9. Dezember 2011, 08.51 Uhr
ges
 
 
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