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Gesellschaft
 

Zoo Frankfurt

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Kamelstute Arya zieht ein

Foto: © Zoo Frankfurt
Foto: © Zoo Frankfurt
Seit August 2019 war die Trampeltierdame Hira alleine, am vergangenen Donnerstag bekam sie wieder Gesellschaft: die elf Monate alte Area aus dem Thüringer Zoopark in Erfurt ist jetzt in Frankfurt ansässig.
„Für unsere Bildungsarbeit spielen die großen Trampeltiere mit ihren physiologischen Besonderheiten eine wichtige Rolle. Wir sind daher froh, mit der jungen Arya eine neue Gefährtin für Hira gefunden zu haben“, sagte Zoodirektor Miguel Casares am vergangenen Mittwoch anlässlich des Einzugs von Kamelstute Arya in den Frankfurter Zoo. Im August 2019 musste die 21 Jahre alte Kamelstute Efrah eingeschläfert werden, da sie an starker Arthrose litt. Daraufhin war ihre Mitbewohnerin, das 18-jährige Trampeltier Hira, mehrere Monate alleine in der Kamel-Anlage. Nun leistet ihr die elf Monate alte Kamelstute Arya Gesellschaft, die aus dem Thüringer Zoopark in Erfurt stammt. Arya und Hira werden nun gemeinsam mit einigen Zwergziegen die Kamelanlage im Frankfurter Zoo bewohnen. Ein Kamelhengst als weiterer Mitbewohner ist nicht vorgesehen, dafür ist die Kamelanlage nach aktuellen Haltungsrichtlinien zu klein.

Die Trampeltierhaltung habe in Frankfurt eine sehr lange Tradition, so Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD). „Die zweihöckrigen Lebenskünstler, die mehrere Tage ohne Wasser auskommen und auch sehr dornige Pflanzen fressen können, faszinieren die Zoobesucherinnen und Zoobesucher schon seit der Eröffnung im Jahr 1858“, so Hartwig. Bereits seit den 1950er-Jahren leben im Frankfurter Zoo Kamele. Die Anzahl wildlebender Kamele wird auf 950 Tiere geschätzt. In der roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) werden die Tiere als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Anders sieht es bei den als Haustiere lebenden Kamele aus, die auf insgesamt zwei Millionen Tiere geschätzt werden.
 
14. Februar 2020, 12.49 Uhr
jwe
 
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