Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
Startseite Alle NachrichtenGesellschaft
Weniger Gewerbesteuereinnahmen
 

0

Weniger Gewerbesteuereinnahmen

Die Finanzkrise macht sich auch im städtischen Haushalt immer stärker bemerkbar. Zum Stichtag 15. Mai liegen die Gewerbesteuer-Einnahmen um rund 300 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres, teilt Kämmerer Uwe Becker mit. Angesichts dieser Entwicklung müsse damit gerechnet werden, dass in diesem Jahr nur noch eine Milliarde Euro an Gewerbesteuer in die Stadtkasse fließe. Im Haushaltsplan 2009 waren die Gewerbesteuer-Einnahmen bereits mit 1,39 Milliarden Euro veranschlagt worden, rund 250 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Beim Anteil an der Einkom mensteuer und an der Umsatzsteuer muss nach ersten Schätzungen in diesem Jahr mit Mindereinnahmen von rund 40 Millionen Euro gerechnet werden.

"Die Spielräume werden noch enger", betont der Kämmerer mit Blick auf die anstehenden Beratungen über den Doppelhaushalt 2010/11. Trotz der sinkenden Einnahmen sei die Stadt Frankfurt aber derzeit nicht zu Kürzungen gezwungen. Im Sozialbereich müsse bei einem Anstieg der Arbeitslosenzahl zwar mit höheren Ausgaben gerechnet werden, jedoch halte der Magistrat daran fest, dass es keine Einschnitte ins soziale Netz geben werde. Uwe Becker bekräftigt in diesem Zusammenhang, dass an der Aufstellung eines Doppelhaushaltes für die Jahre 2010 und 2011 festgehalten werde: "Gerade in Krisenzeiten brauchen die Zuschussempfänger ein klares Signal der Verlässlichkeit."

Uwe Becker verweist darauf, dass die Stadt Frankfurt durch Investitionen in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Euro antizyklisch auf die Krise reagiert. Das Konjunkturprogramm von Bund und Land Hessen ermöglicht Frankfurt über die ohnehin schon geplanten Investitionen im Umfang von 400 Millionen Euro hinaus zusätzliche Investitionen in Höhe von 169 Millionen Euro.

Dank der hohen Steuereinnahmen in den vergangenen Jahren und der soliden Haushaltspolitik könnten die Fehlbeträge im laufenden Haushaltsjahr noch kompensiert werden, sagt Uwe Becker. Der Jahresabschluss 2008, der in wenigen Tagen vorgelegt werde, weise einen Überschuss von rund 518 Millionen Euro aus. Eine Haushaltssperre sei momentan nicht erforderlich, könne aber im weiteren Verlauf des Jahres nicht ausgeschlossen werden. "Spielraum für zusätzliche Leistungen besteht nun nicht mehr", so der Kämmerer abschließend.
 
15. Mai 2009, 17.31 Uhr
Jasmin_Takim
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
Schutzmaßnahmen in der Gastronomie
0
Gegen Kälte, Viren und Sperrstunden
Um ihren Gästen trotz Kälte, Sperrfristen und Hygiene-Regelungen einen angenehmen und sicheren Besuch zu ermöglichen, hat die Frankfurter Gastronomie-Branche bereits Millionen investiert. Neben Heizpilzen und Glaswänden werden auch im Innenbereich Maßnahmen getroffen. – Weiterlesen >>
Text: Sina Eichhorn / Foto: Sascha Euler
 
 
Mehr Ausbrüche in privaten Haushalten
0
Mehr als 11 000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden
Am Mittwoch wurde in Deutschland mit 11 287 Neuinfektionen ein neuer Höchstwert innerhalb von 24 Stunden erreicht. Das Robert-Koch-Institut appelliert an die Bevölkerung, sich weiterhin an die Hygienevorschriften zu halten. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
Verlegung am Donnerstag und Freitag
0
25 neue Stolpersteine in Frankfurt
Mehr als 80 000 Stolpersteine in Europa erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. In Frankfurt wurden seit 2003 insgesamt 1520 Stolpersteine verlegt. Nun kommen 25 neue dazu. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Harald Schröder
 
 
 
Frankfurt liest ein Buch
0
Teil 1: Mythos Nitribitt
Am 1. November 1957 wird in einer Wohnung in der Frankfurter Innenstadt die Leiche einer 24-jährigen Prostituierten gefunden. Der Mord an der jungen Frau wird zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: picture-alliance / dpa | UPI
 
 
Inzidenz in Frankfurt steigt weiter
0
Täglich ein neuer Höchstwert
Während im Berchtesgadener Land, der Landkreis mit der bundesweit höchsten Inzidenz, nun eine Ausgangssperre verhängt wurde, erreicht auch Frankfurt Tag für Tag neue Höchstwerte. Die Lufthansa verzeichnet ebenfalls weiterhin Verluste in Milliardenhöhe. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash/Tobias Rehbein
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1573