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Foto: Heike Lyding
Foto: Heike Lyding

Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose

Peter Feldmann: „Der Römer steht für alle Bürger offen.“

Am Donnerstag fand zum siebten Mal das Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose im Römer statt. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) kellnerten wieder viele Prominente bei dem Event der Stiftung „helfen helfen“ von Bernd Reisig.
„Mit dieser Einladung an Bedürftige ins Rathaus wollte und will ich ein Signal setzen. Der Römer steht für alle Bürgerinnen und Bürger offen. Jeder ist Teil unserer Stadt!“, sagte Feldmann am Donnerstag. An den Initiator Bernd Reisig richtete er folgende Worte: „Bernd Reisig hat es zum siebten Mal geschafft, ein Weihnachtsessen für mehrere hundert Menschen zu organisieren. Bernd, Du bist ein Mann mit Herz. Frankfurt braucht Menschen wie Dich!“



Uschi Glas. © Bernd Kammerer

Auch dieses Jahr folgten wieder über 600 Obdachlose Feldmanns und Reisigs Einladung in den Ratskeller. Erneut war auch der Andrang so groß, dass zwei Termine, 16 Uhr und 17.30 Uhr, zur Auswahl standen. Neben Feldmann und Reisig servierten über 30 Prominente aus Stadt, Gesellschaft und den Obdachlosen Gänsebraten, Klöße und Rotkohl. Jeder Obdachlose erhielt zudem ein Geschenk der DHL-Stiftung. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt unterstützte die Veranstaltung mit kostenlosen Bus- und Bahntickets für die Bedürftigen.



Oberbürgermeister Peter Feldmann und Sonya Kraus. © Bernd Kammerer

„Es macht mich sehr glücklich und stolz, dass so viele Obdachlose zu diesem Weihnachtsessen kommen und wir ihnen damit ein bisschen Ablenkung von ihrem schwierigen Alltag bieten können“, sagte Reisig.



Oberbürgermeister Peter Feldmann beim Servieren des Essens. © Heike Lyding

Feldmann forderte die Bürger auf, bei Armut nicht verschämt wegzuschauen, sondern hinzusehen und die Menschen, die Hilfe benötigen, zu unterstützen. „Solidarisch zu sein fördert die Gemeinschaft. Meine besondere Bitte an alle, die heute in den Ratskeller gekommen sind: Nehmen Sie die Hilfsangebote unserer Stadt an, besonders jetzt im Winter. Wir halten zusammen! Unsere Stadt ist eins!“

 
7. Dezember 2018, 11.51 Uhr
Karl Linsler
 
 
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