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Verlegung am Donnerstag und Freitag
 

Verlegung am Donnerstag und Freitag

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25 neue Stolpersteine in Frankfurt

Foto: Harald Schröder
Foto: Harald Schröder
Mehr als 80 000 Stolpersteine in Europa erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. In Frankfurt wurden seit 2003 insgesamt 1520 Stolpersteine verlegt. Nun kommen 25 neue dazu.
Frankfurt bekommt 25 neue Stolpersteine. Die ersten wurden am Donnerstagmorgen vor dem Goethe-Gymnasium in der Friedrich-Ebert-Anlage 22 enthüllt. Sie sind dem einstigen Schuldirektor Ernst Neustadt und seiner Frau Gertrud gewidmet. Das Ehepaar flüchtete 1939 nach Schottland und nahm sich dort im April 1942 das Leben. Im Laufe des Tages werden fünf Stolpersteine für die Familie de Jong verlegt. Initiator dieser Verlegung ist Kurt de Jong, der viele Jahre im Vorstand der Jüdischen Gemeinde Frankfurt tätig war. Erinnert wird an seinen Vater Izaak de Jong, der mit seiner ersten Frau und drei Söhnen 1938 nach Holland geflohen war, 1942 nach Auschwitz deportiert wurde und als einziger der Familie überlebte. Zwei weitere neue Stolpersteine sollen an die Widerständler Ettie und Peter Gingold erinnern, die sich nach ihrer Flucht nach Frankreich dort der Resistance anschlossen und im August 1944 die Befreiung von Paris miterlebten.

Auch am Freitag sollen weitere Stolpersteine verlegt werden: In Griesheim wird an Heinrich Schmidt erinnert, einen weiteren kommunistischen Widerstandskämpfer. Vor dem Haus Zeil 29 werden zwei Stolpersteine für Paula und Fanny Bär, Großmutter und Tante der Frankfurter Zeitzeugin Edith Erbrich enthüllt. Dort liegt bereits seit 2008 ein Stein für ihren Großvater Hugo Bär, der in Theresienstadt ermordet wurde. Edith Erbrich, die die Stolpersteine selbst initiierte, wurde 1945 ebenfalls nach Theresienstadt deportiert und erlebte dort die Befreiung.
 
22. Oktober 2020, 12.34 Uhr
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