Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
 

Siegerentwurf prämiert

0

Neues Rebstockbad bis 2025

Foto: Frankfurter Bäder, Wettbewerb Neubau Rebstockbad, 1. Preis; © Geising + Böker Architekten BDA
Foto: Frankfurter Bäder, Wettbewerb Neubau Rebstockbad, 1. Preis; © Geising + Böker Architekten BDA
Das neue Rebstockbad soll mehr als 18 000 Quadratmeter groß werden und über 2000 Quadratmeter Wasserfläche haben. Am Donnerstag wurde der Siegerentwurf für Frankfurts größtes Bad prämiert. Es soll bis 2025 fertig gestellt werden und 90 Millionen Euro kosten.
Mit einer Größe von mehr als 18 000 Quadratmetern und einer 2000 Quadratmeter großen Wasserfläche soll der Bau des neuen Rebstockbads eines der größten Schwimmbadprojekte Deutschlands werden. Verantwortlich für den Entwurf ist das Planungsbüro Geising + Böker Architekten GmbH, das am Donnerstag als Sieger aus dem Planungswettbewerb hervorging. Die Baukosten sollen bei rund 90 Millionen Euro liegen.

Das 1982 eröffnete Rebstockbad ist mit jährlich rund 600 000 Gästen der wichtigste Schwimmbadstandort der Stadt, ein Drittel aller Hallenbadgäste fällt auf das Bad im Rebstockpark ab. Auf Grundlage mehrerer Untersuchungen hatte sich die Stadt gegen eine Renovierung und für einen Abriss und Neubau am gleichen Standort entschieden. Daraufhin wurde nun ein zweistufiger europaweiter Planungswettbewerb durchgeführt. Im Finale konnte sich der Siegerentwurf des Osnabrücker Planungsbüros gegen die Konkurrenten von ARGE Venhoeven c.s. / MOW Architekten durchsetzen. Ihr Entwurf wurde vor allem für seine „Synthese zwischen Landschaft und Stadtstruktur“ gelobt.

Laut Entwurf soll auf dem Gelände ein modularer Gebäudekomplex entstehen, der sowohl Sport als auch Erlebnis, Spaß und Erholung miteinander verbindet. Die einzelnen, unterschiedlich hohen Gebäude sollen einen fließenden Übergang von Außen- und Innenbereich ermöglichen und den Badegästen so das Gefühl einer „urbanen Wildnis“ vermitteln. Bau und Betrieb beruhten zudem auf ressourcenschonenden und ökologischen Aspekten, heißt es seitens der Stadt und den Bäderbetrieben.

Das funktionale Sportbad soll mit einem wettkampfgerechten Schwimmerbereich, einem Lehrschwimmbereich sowie einem Sprungbereich ausgestattet werden. Diese sollen sowohl den Anforderungen von Sportlerinnen und Sportlern als auch von Vereinen und Schulen gerecht werden. Ersatzbecken, vor allem für letztere, sollen im Freibad Hausen entstehen. Im Erlebnisbereich sollen zunächst drei Rutschen, ein Wellenbereich sowie verschiedene Wärmebecken entstehen. Der Saunabereich werde laut Stadt unter anderem mit interessanten Saunen, Kalt- und Warmbecken, Ruhebereichen und einem großzügigen Saunaaußenbereich ausgestattet.

Das bestehende Rebstockbad soll nun kommenden April geschlossen werden. Sofern es die aktuellen Umstände zulassen, soll daraufhin mit dem Abriss begonnen werden. Bau-Beginn ist dann für Anfang 2023 vorgesehen, die Eröffnung des neuen Rebstockbad wird aktuell für Ende 2025 angesetzt.




Außenansicht des neuen Rebstockbads, © Geising + Böker Architekten BDA
 
23. Oktober 2020, 12.20 Uhr
sie
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
Verbot von Sturm-/Wolfsbrigade 44
0
Durchsuchungen in 18 hessischen Wohnungen
Bundesinnenminister Seehofer hat am Dienstag die rechtsextremistische Vereinigung „Sturmbrigade 44“, auch bekannt als „Wolfsbrigade 44“, verboten. In Hessen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern werden seitdem Durchsuchungen durchgeführt. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Symbolbild © Bernd Kammerer
 
 
Am Montag haben rund 300 Schülerinnen und Schüler in der Innenstadt demonstriert. Sie fordern unter anderem Wechsel- sowie Distanzunterricht. Das Gesundheitsamt der Stadt hält jedoch weiterhin am Präsenzunterricht fest. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: Pexels
 
 
Unterkünfte im Schönhof-Viertel
0
Neues Studierendenhostel in Bockenheim
In dem Schönhof-Viertel soll in den kommenden drei Jahren ein Hostel entstehen, in dem Studierende kurzzeitig eine Unterkunft mieten können. Mehr als 200 Betten haben das Studentenwerk Frankfurt und die Nassauische Heimstätte (NHW) dort geplant. – Weiterlesen >>
Text: Laura Oehl / Foto: Symbolbild © Pexels
 
 
 
Noch steht nicht fest, wie es für die Grüne Lunge und das Bauprojekt Günthersburghöfe ausgeht. Nach dem Ausstieg der Grünen aus dem Projekt Anfang November plant Planungsdezernent Mike Josef nun die Offenlegung der Planung für Januar 2021. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: red
 
 
Veranstaltungen im Holzhausenschlösschen
0
Musikalischer Adventskalender
In der Adventszeit verwandelt die Frankfurter Bürgerstiftung die Fenster des Holzhausenschlösschens in einen Adventskalender: An mehreren Tagen treten dort verschiedene Künstlerinnen und Künstler auf. – Weiterlesen >>
Text: red / Foto: Frankfurter Bürgerstiftung
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1582