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Schlimm, schrecklich, hr-Fernsehen
 

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Schlimm, schrecklich, hr-Fernsehen

Was mag die Verantwortlichen des hr-Fernsehen geritten haben, "Die größten Hessen" zur Prime Time an einem Samstagabend über den Sender zu jagen? Raus kam dabei ein mehr schlechte als rechte Show, die im Vorfeld schon zuhauf (in wenig abgewandelter Form) bei wirklich allen Privatsendern durchgenudelt wurde. Aus einer Liste von ursprünglich 207 Kandidaten wurden für die öffentliche Abstimmung 100 Persönlichkeiten aus Hessen ausgewählt. Regionalfernsehen muss anders sein - vor allem besser. Und eigenständiger.
Rudi Völler (hinter Goethe auf Platz 2 gelandet) ist einer der bescheidensten Promis, die Hessen zu bieten hat. Dem Hanauer war die ganze Veranstaltung sichtlich peinlich, vor allem die Tatsache, noch vor Anne Frank platziert zu sein -
Echt peinlich wurde es dann aber, als per Video auch Marcel Reich-Ranicki sein Votum abgab. Nicht nur der größte Hesse, der größte Deutsche, vielleicht sogar der größte Europäer sei der Frankfurter Dichter Johann Wolfgang na Sie wissen schon... (getoppt vielleicht noch durch den hr-Intendanten Reitze, der ständig beim Publikumsschwenk eingeblendet wurde). Zu allem Überfluss verwandelte sich dann auch noch hr-Starmoderator Holger Weinert, um sich ins Tischbein-Gemälde "Goethe in der Campagna" zu begeben und so auf seine (sehr eigene) Art den Superhessen zu ehren. Den krönenden (und falsch tönenden) Abschluss dieser Gruselveranstaltung gab dann noch ein Ständchen von Heinz Schenk - Standing Ovation und Klappe. Gott sei Dank. Es ist vorbei!
 
4. Dezember 2006, 00.00 Uhr
red
 
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