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Same sex, different story
 

Same sex, different story

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Internationaler Tag gegen Homophobie

Wussten Sie, dass Homosexualität bis vor 23 Jahren noch im Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation gelistet war? Erst am 17. Mai 1990 wurde der Eintrag gestrichen. Heute wird gegen Homophobie mobil gemacht.
In der jüngeren Vergangenheit rückten die Rechte und das Ansehen von Homosexuellen in unserer Gesellschaft wieder stärker in den Fokus der öffentlichen Debatten. Dürfen gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren? Dürfen sie heiraten und die gleichen steuerlichen Vorteil genießen wie heterosexuelle Paare? Und warum dauerte es so lange, bis sich die ersten Spitzensportler zu ihrer Sexualität bekennen – und einige von ihnen sich dennoch nicht trauen, ihre wahre Identität preiszugeben? Homophobie ist immer noch eine weit verbreitetes Phänomen. Seit 2005 wird deshalb immer am 17. Mai der „Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie“ begangen – auch in Frankfurt.

Passend zu den aktuellen politischen Debatten, haben Frankfurts Grüne die Aktion „Adopt a hardliner“ ins Leben gerufen. Von 14.30 Uhr an sammelt die Partei an der Hauptwache Adoptionsangebote für politische Hardliner, die das Angebot dann per Postkarte zugeleitet bekommen. „Wir fordern die vollständige Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare! Denn gleiche Liebe verdient gleiche Rechte“, sagt der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour. Kai Klose, der lesben- und schwulenpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Martina Feldmayer, ebenfalls aus dem Landtag, und die Stadtverordnete Jessica Purkhardt werden am Freitag die Angebote entgegennehmen. Am Abend, für 19 Uhr, ruft die Grüne Jugend aus Frankfurt und Hessen zudem zum „Same Sex Handholding“ an der Hauptwache auf, um ein Zeichen gegen Homo-, Bi- und Transphobie zu setzen. Mittendrin beim Händchenhalten: Manuel Stock, der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Römer.

Auch die Piraten-Partei ruft zum solidarischen Händereichen auf, um zu zeigen, dass „jeder Mensch sein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ungestört und frei ausleben kann“, wie es der Landtagskandidat Stefan Schimanowski formuliert. Die Partei fordert unter anderem, dass Homosexualität als Asylgrund anerkannt wird, da diese in viele Ländern noch immer unter Strafe steht. Die Piraten treffen sich um 17.05 Uhr an der Hauptwache. Dem großen gemeinschaftlichen Handreichen soll ein „Same Sex Dancing“ folgen.

Wer sich beeilt, kann an der Fachhochschule übrigens noch ein Schüsselchen veganes Chili abgreifen. Der Queer-Referat heizt von 11 bis 15 Uhr den Grill auf dem FH-Campus am Nibelungenplatz an.
 
17. Mai 2013, 11.29 Uhr
Gerald Schäfer
 
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Leser-Kommentare

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dieter baden am 17.5.2013, 17:59 Uhr:
wen wir alles aufnehmen sollen...auch noch einige Millionen Schwule??
Naja..wir retten die Welt... wer rettet die Welt in 200 Jahren(oder eher),wenn es Deutschland als Kulturnation nicht mehr gibt? Die Deutschen dann eine Minderheit sind? Ob man uns dann liebt wegen Selbstaufopferung??
Gute Nacht, Deutschland
 
 
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