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Gesellschaft
 

Opernspiele

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Spieleparadies vor den Bankentürmen

Foto: Jana Stumpf
Foto: Jana Stumpf
Ausgiebig getobt, gespielt und gebastelt wird noch bis zum 7. September auf dem Opernplatz – bei den 21. Opernspielen. Täglich warten viele Spielstationen auf die kleinen und großen Besucher. Kostenlos ist das Ganze auch noch.
Bereits zum 21. Mal herrscht in der Innenstadt ein kunterbuntes Treiben: Schon seit 1994 veranstaltet der Abenteuerspielplatz Riederwald mithilfe von Sponsoren und der Stadt Frankfurt am Opernplatz ein Spieleparadies für Kinder und Jugendliche. Die rund 25 Stationen bieten 19 Tage lang Spaß und Abenteuer von 11 bis 19 Uhr. Besonders freut sich Michael Paris, Vorsitzender des Vereins Abenteuerspielplatz Riederwald, über die zwei Brunnen mit Trinkwasserqualität, die auch als Spielstationen fungieren. Im Lucae-Brunnen direkt vor der Alten Oper können Kinder in Mini-Tretbooten eine Runde drehen - im Marshall-Brunnen gibt es Wasserspaß mit bunten Bällen und Quietscheentchen.

„Wir wollen mit den Opernspielen aufzeigen, dass es möglich ist, kinderuntypische Plätze mit einfachen Mitteln kindertauglich zu machen“, so Paris. Das vielfältige Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen ein und 18 Jahren: vom saubersten Sandkasten Frankfurts über Hüpfkissen bis zum Kletterturm ist alles dabei – das Bungee-Trampolin, die Half-Pipe und Bullenreiten dürfen natürlich auch nicht fehlen. „Da inzwischen jedes zweite Kind motorische Störungen aufweist, legen wir großen Wert darauf, dass wir Hüpfburgen, ein Bungee-Trampolin und einen Kreativbereich haben, um diese Kinder zu fördern“, erklärt Paris. An den Spielstationen arbeiten 30 Betreuer, die täglich zehn Stunden im Einsatz sind. Zu ihren Aufgaben gehört auch der Auf-und Abbau der Stationen, denn aus Kostengründen können die Spielstationen über Nacht nicht bewacht werden.

Besonders beliebt ist der Kletterturm, den jeweils vier Kinder auf bis zu neun Metern Höhe erklimmen können. Auch das Getränke-Kisten-Klettern ist ein Highlight für Groß und Klein, bei dem Getränkekisten so gestapelt werden müssen, dass man oben drauf stehen kann. „Auch Banker ziehen manchmal in der Mittagspause ihr Sakko aus und zeigen bei einer Runde Streetball, was sie drauf haben“, schmunzelt Paris. Obwohl das Budget knapp ist, können alle Stationen und Angebote kostenfrei genutzt werden - bis auf das Bungee-Trampolin, das Karussell und die Schminkecke, die einen Betrag zwischen zwei und drei Euro kosten. Auch bei nicht ganz so sommerlichen Temperaturen werden jeden Tag um die 1000 Kinder mit ihren Familien erwartet.

>> Opernplatz und Taunusanlage, 20. August bis 7. September, 11-19 Uhr, Eintritt frei.
 
21. August 2014, 11.05 Uhr
Jana Stumpf
 
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