Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
 

Mehr Polizeipräsenz

0

Beschränkungen am Opernplatz gelten vorerst bis September

Foto: Moritz Reich/Alte Oper Frankfurt
Foto: Moritz Reich/Alte Oper Frankfurt
Nach den Ausschreitungen am Opernplatz werden ab dem kommenden Wochenende erstmals die neuen Maßnahmen der Stadt durchgeführt und der Platz ab Mitternacht geräumt. Das Betretungsverbot soll vorerst bis September gelten.
In der Nacht von Freitag auf Samstag treten erstmals die neuen Regelungen der Stadt Frankfurt in Kraft. Ab dann wird der Opernplatz ab Mitternacht geräumt. Von 1 bis 5 Uhr darf der Platz nicht mehr betreten werden. Diese Regelung gelte vorerst bis zum 6. September, wie der Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) am Donnerstag in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Bündnis 90/Die Grünen) und Polizeivizepräsident Walter Seubert mitteilte. Frank sagte: „Mit dieser Verfügung zeigen wir den Krawalltouristen, dass es sich nicht lohnt, an einem Wochenende nach Frankfurt zu kommen, um Randale zu machen. Dies ist ein klares Signal der Stadt Frankfurt an diejenigen, die sich am Opernplatz treffen, dass wir in Frankfurt am Main keine Gewalt tolerieren.“

Mit den Maßnahmen reagieren Stadt und Polizei gemeinsam auf die Ausschreitungen am vergangenen Wochenende, bei denen es zu Randalen und Angriffen auf Einsatzkräfte vor Ort gekommen war. 39 Personen wurden dabei festgenommen. Aus diesem Grund würden ab dem Wochenende vermehrt Polizeikräfte eingesetzt werden, so Polizeivizepräsident Seubert. Er sagte: „Dazu haben wir eine Besondere Aufbauorganisation (BAO) eingerichtet, mit einem umfassenden Einsatzkonzept und einer starken Polizeipräsenz an den relevanten Orten in der Stadt.“

Mit dem geltenden Aufenthaltsverbot habe man sich laut Frank sowohl räumlich als auch zeitlich auf ein Minimum reduziert. Konkret bedeute dies, dass ein Aufenthalt ab 1 Uhr nicht mehr möglich ist. Ab Mitternacht werde der Zugang gesperrt, um ein Leeren des Platzes zu ermöglichen. Die angrenzenden Gastronomiebetriebe seien von dieser Auflagenverfügung jedoch nicht betroffen und „keine Leidtragenden der Situation vor Ort“, so Frank. Auch Planungsdezernent Mike Josef (SPD) hatte am Donnerstag angekündigt, künftig mehr mit den Gastronominnen und Gastronomen zusammenzuarbeiten und für entsprechende Alternativen im öffentlichen Stadtraum zu sorgen.

Trotz aller Maßnahmen begrüße man weiterhin jeden Besuchenden auf dem Opernplatz. Frank mahnte jedoch nochmals die geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen zu beachten und Müll sowie Lärm zu vermeiden.
 
24. Juli 2020, 12.38 Uhr
Sina Eichhorn
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
Die Landesregierung hat die Besuchs-Beschränkungen in Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen gelockert; ab Ende September soll es keine allgemeinen Vorgaben mehr geben. Das teilten Ministerpräsident Volker Bouffier und Gesundheitsminister Kai Klose am Freitag mit. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Pexels
 
 
Beamter ging unangemeldeter Nebentätigkeit nach
0
LKA ermittelt gegen Frankfurter Polizisten
Erneut hat ein Polizist unbefugt Daten von einem Polizeicomputer abgerufen. Ein Zusammhang mit den NSU 2.0-Drohschreiben liegt laut Innenministerium jedoch nicht vor. Vielmehr wird eine finanzielle Motivation in Verbindung mit einer nicht angemeldeten Nebentätigkeit vermutet. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: © Bernd Kammerer
 
 
Mit dem Fahrrad zur Arbeit – dank flotter E-Bikes und neuer Radschnellwege sind immer weniger Pendler und Pendlerinnen auf Auto oder Bahn angewiesen. Kann das Fahrrad aber auch eine Alternative für diejenigen sein, die weitere Strecken zurücklegen müssen? – Weiterlesen >>
Text: Jonas Lohse/Jan Paul Stich / Foto: Pexels
 
 
 
Doppel-Demo für die Grüne Lunge
0
Bäume, die wie Streichhölzer fallen
Am Samstag soll mit einer Doppel-Demonstration, zu Fuß und mit dem Rad, auf den Erhalt der Grünen Lunge am Günthersburgpark aufmerksam gemacht werden. Die Veranstaltenden nennen die Bebauung und das Verhalten des Magistrats „unverantwortlich“. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Harald Schröder
 
 
Neubebauung auf Gelände des AfE-Turms
0
„99 West“ heißt jetzt Senckenberg-Turm
In Bockenheim wächst seit vergangenem Jahr das sogenannte „Senckenberg-Quartier“ mit zwei Wohn- und Bürotürmen in die Höhe. Der Investor und die Dr. Senckenbergische Stiftung haben sich nun entschlossen den „99 West“ in Senckenberg-Turm umzubenennen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Commerz Real
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1564