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Kontakterfassung

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Nachverfolgung per Luca-App

Foto: © Luca
Foto: © Luca
App statt Papierlisten: Um Kontakte einheitlich und effizienter nachverfolgen zu können, führt das Land Hessen die sogenannte Luca-App ein. Derweil steigen die Inzidenzwerte bundesweit weiter an, ab sofort gelten auch in Hessen erneut verschärfte Regelungen.
Ob ein Besuch im Museum, Zoo oder Restaurant – um Kontaktdaten einheitlich erfassen zu können, führt das Land Hessen die Luca-App ein. Dies sei neben der Impf- und Teststrategie ein weiterer Baustein, um Infektionsketten zu durchbrechen und die Pandemie bekämpfen zu können, heißt es seitens der Landesregierung. Nach der Registrierung über einen QR-Code in dem jeweiligen Betrieb oder Restaurant werden die Daten erfasst und können dann, im Fall einer nachgewiesenen Corona-Infektion, verschlüsselt an das jeweilige Gesundheitsamt übermittelt und direkt ausgelesen werden.

Damit sollen die Gesundheitsämter nicht nur entlastet, sondern auch Fehler durch Papierlisten vermieden werden. „Mit der App werden Infektionsketten schneller erkannt, damit bietet sich gegebenenfalls die Möglichkeit, weitere Lockdowns beziehungsweise Schließungen zu vermeiden“, teilte Patrick Burghardt, Staatssekretär im Bereich der Hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung mit.

Neben Hessen nahmen auch weitere Bundesländer an den Verhandlungen teil. Ab dieser Woche soll die Software an den ersten sechs hessischen Gesundheitsämtern installiert werden, in den kommenden Wochen könnten dann alle weiteren folgen. Die Hessische Landesregierung hat dafür mehr als zwei Millionen Euro zur Nutzung der Software für die Gesundheitsämter für zunächst ein Jahr bereitgestellt. Dem Einzelhandel sowie den Gastronomie- und Kulturbetrieben werde die App kostenlos zur Verfügung gestellt.

„Click & Collect“ statt „Click & Meet“

Aufgrund steigender Infektionszahlen gelten ab dieser Woche jedoch zunächst erneut verschärfte Regelungen in Hessen. Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie Museen, Zoos und botanische Gärten dürfen nur unter freiem Himmel öffnen. Die Innenbereiche müssen für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Fitnessstudios dürfen weiterhin mit Terminvergabe besucht werden. Ähnliches gilt für körpernahe Dienstleistungen wie etwa Friseursalons oder Kosmetikstudios.

Auch im Einzelhandel gibt es Verschärfungen. Statt „Click & Meet“ ist ab sofort nur noch „Click und Collect“ möglich. Bestellte Produkte können vor Ort abgeholt werden. Buchhandlungen und Baumärkte sollen jedoch weiterhin für den Publikumsverkehr geöffnet bleiben. Restaurants und Cafés dürfen weiterhin Speisen und Getränke ausschließlich zum Mitnehmen anbieten. Hotels bleiben für touristische Reisen geschlossen.

Treffen im privaten Umfeld sind mit einem weiteren Haushalt, jedoch mit maximal fünf Personen, erlaubt. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu. Diese Regelung soll auch für die Ostertage und darüber hinaus gelten. Je nach Infektionslage in den einzelnen Kreisen können diese im Rahmen des Stufenplans reagieren. Dann sind etwa nächtliche Ausgangssperren möglich. Schulschließungen sind weiterhin nur mit Zustimmung des Landes möglich.

Inzidenzwert in Hessen steigt auf 139

Der Inzidenzwert in Hessen steigt weiter und liegt zum Wochenstart bei 139; in Frankfurt liegt er bei 135,1. Die Gesundheitsämter in Hessen haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) binnen eines Tages 705 neue Ansteckungsfälle mit dem Coronavirus registriert. Bundesweit meldet das RKI 9872 Neuinfektionen – rund 2100 mehr als vergangenen Montag. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell etwas unter dem hessischen Wert bei 134,4.
 
29. März 2021, 12.17 Uhr
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