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Gesellschaft
 

Impftermin-Anmeldung

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Millionen Anfragen, wenige Termine

Foto: Symbolbild © Unsplash
Foto: Symbolbild © Unsplash
Aufgrund millionenfacher Zugriffe ging die Impftermin-Anmeldung am Dienstag nur holprig an den Start. Sowohl die Hotline als auch das Online-Portal waren zwischenzeitlich nicht erreichbar, insgesamt konnten am ersten Tag 9 000 Termine vergeben werden.
Warteschleifen und unerreichbare Webseiten: Bei dem Beginn der Impftermin-Vergabe für alle Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre kam es am Dienstagmorgen schnell zu technischen Störungen. Wie das Hessische Innenministerium am Nachmittag mitteilte, seien innerhalb kürzester Zeit Millionen Anfragen verteilt auf Online-Portal und Hotline eingegangen. Doch nicht nur die instabile Technik sorgte für Frust, denn mit einer Anzahl von rund 60 000 Terminen stehen nicht ausreichend für die rund 400 000 Impfberechtigten ab 80 Jahren zur Verfügung. Wegen der geringen Mengen an Impfstoff könnten derzeit aber nicht mehr Termine vergeben werden, heißt es vonseiten des Landes.

Grund für die Überlastung des Systems sei vor allem, dass sich nicht nur betroffene Bürgerinnen und Bürger gemeldet hätten, sondern auch jene, die generell ein Interesse an dem Anmeldeverfahren hätten. Laut Innenministerium sei die Hotline am Nachmittag wieder erreichbar gewesen, darüber hinaus arbeite man „mit Hochdruck“ daran, die Webseite für das Onlineanmeldeverfahren zu stabilisieren.

Bis zum Nachmittag habe man rund 9 000 Termine für eine Erstimpfung registriert. Diese sollen dann ab kommenden Dienstag, dem 19. Januar, in den regionalen Impfzentren in Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Kassel, Gießen und Fulda durchgeführt werden. Wann die übrigen 26 hessischen Zentren öffnen sollen, ist noch nicht bekannt. Aktuell stünden jedoch noch zu geringe Impfstoff-Mengen zur Verfügung.
 
12. Januar 2021, 17.48 Uhr
sie
 
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Leser-Kommentare

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Mar Tin am 13.1.2021, 13:51 Uhr:
Hessen hat den Vogel abgeschossen.
12. Januar:
Seit 8 Uhr versuche ich telefonisch und online einen Impftermin für meine Mutter zu bekommen. Hoffnungslos. Telefon - besetzt. Internetseite erst offline, dann nach Eingabe aller Daten kommt ein "Ihre Einwohnerdaten konnten nicht überprüft werden. Bitte geben Sie Ihre Daten analog Ihres Personalausweises an. Für den Fall, dass Sie eine Auskunftssperre bei Ihrer Meldebehörde beantragt haben, können wir ihre Adresse leider nicht validieren. Bitten wenden Sie sich an das Call-Center unter ..."
Natürlich gibt es keine Sperre und und die Daten sind korrekt eingegeben, scheint ein Fehler zu sein.
Vorhin komme ich bei der Hotline durch, dann wird mir gesagt, dass das System offline sei und sie keine Termin vergeben können. Bitte morgen oder übermorgen anrufen.
Später noch mal durchgekommen. Terminvergabe nicht möglich. System offline. Eine Stunde später mal probieren. Manuell die Daten aufnehmen und bei Verfügbarkeit selber einpflegen ist leider keine Option.
13.Januar:
Nachdem jetzt gestern jemand meiner Mutter gesagt hat, es können keine Termin mehr gemacht werden weil es keinen Impfstoff gibt, wurden ihre Daten aufgenommen und ein Code vergeben. Jetzt wird mir online gesagt, dass der Account bereits existiert, der Code kann natürlich nicht eingegeben werden und man soll sich telefonisch melden. Telefonisch geht nichts, das System ist heute morgen wieder offline. Dann beim nächsten Anruf sucht die Dame hektisch im System nach einem Termin, fragt ob Wochentag oder Wochenende, Vor- oder Nachmittag. Findet aber keine Termin. Später noch mal anrufen.

Und jetzt sind alle Termine bis 5.2.2021 vergeben, darüber hinaus werden aktuell keine Termine gemacht. Da hat man mal nach 100 Versuchen jemanden an der Leitung und dann das. Was für ein Chaos. Dazu noch jemanden in der Leitung, der so schlecht Deutsch spricht, dass es 5 Minuten dauert, alle persönlichen Angaben zu buchstabieren um dann gesagt zu bekommen, dass keine Termine gemacht werden können. Ich fühle mich gelinde gesagt veralbert.
 
 
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