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Gesellschaft
 

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Ha ha ha ha ha

Lisa Germano? Selbst wer der Namen nicht kennt, hat sie schon einmal gehört. Als Geigerin auf John Mellencamps Album "The Lonesome Jubilee" oder dem Simple Minds-Hit "Belfast Child". Außerdem macht sie schon seit 1991 wunderbare Soloplatten oder arbeitete mit "Wüstenrocker" Howie Gelb im gemeinsamen Projekt OP8. Aktuell ist sie auf Tour, um ihre neue CD "In the Maybe World" vorzustellen, solo, am Flügel und mit Fender Telecaster wie just in der Frankfurter Brotfabrik. Noch immer singt die US-Amerikanerin von Geistern als Freunde und Feinde. Oder von Aliens, die auf uns Menschen herabblicken und sich wundern, wie wenig wir unser Leben im griff haben. Auch von ihren Katzen, die ihr tote Vögeln ins Bett legen und Lob erwarten. Selbst aus dem Tod ihres Katers versucht sie eine Botschaft abzulesen, weil direkt danach ein Liedtext aus ihrer Feder floss. Es sind meist langsame, nachdenklich, bedächtige, für viele sicher auch melancholische Lieder, die Lisa singt. Aber sie singt sie obwohl sie keine 20 mehr ist mit fast kindlicher Naivität. Selbst wenn sie Liebesbeziehungen auf den einfachen wie eigentlich frustrierenden Nenner bringt: "Go to hell, fuck you". Irgendwie scheint sie einen - wenn vielleicht auch brüchigen - Frieden mit sich und ihrer Umwelt geschlossen zu haben. Denn während sie früher einen Song wie "Happiness" mit einem sarkastischen Ha ha ha ha ha in den Lyrics kommentierte, strahlt sie heute Ruhe aus, die sich nicht wie Resignation anfühlt.
Text/Bild: Detlef Kinsler
 
20. November 2006, 00.00 Uhr
red
 
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