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Foto: Die Adlerwerke © Institut für Stadtgeschichte
Foto: Die Adlerwerke © Institut für Stadtgeschichte

Erinnerungskultur

1616 Schilder für 1616 KZ-Häftlinge

Anlässlich des 77. Jahrestags des Todesmarsches aus dem KZ „Katzbach“ will der Verein Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim der Gefangenen namentlich gedenken – und benötigt für die Aktion 1616-fache Unterstützung.
Anlässlich des 77. Jahrestags des Todesmarsches aus dem ehemaligen KZ „Katzbach“ möchte der Verein Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim (LAGG) alle ehemaligen Häftlinge mit einer Gedenkaktion würdigen. 1616 Menschen will der Verein bis dahin mobilisieren, die sich mit selbst gemachten Schildern, auf denen jeweils ein Namen der ehemaligen Häftlinge steht, entlang des Mainufers aufstellen. Die Namen und weitere Informationen wie Geburtsdaten und -orte, Berufe sowie Herkunftsländer der KZ-Häftlinge gehen aus einer von der Stadt finanzierten Forschungsarbeit der Historikerin Andrea Rudorff hervor.

Die Gedenkaktion trägt den Titel „1616 KZ-Häftlinge“ und soll am 19. März 2022, von 14 bis 16 Uhr, am Mainufer durchgeführt werden. Interessierte können sich bis Mitte Dezember per Mail unter gedenken@lagg-ev.de melden. Anschließend bekommen sie einen der Häftlings-Namen mit persönlichen Daten zugewiesen. Jedoch sei auch eine spätere Anmeldung möglich.

Der Verein Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim hat es sich, seit seiner Gründung im Jahr 1992, zum Ziel gesetzt, das Konzentrationslager „Katzbach“ in den Adlerwerken zu einem festen Bestandteil der Erinnerungskultur Frankfurts zu machen. Einen Teilerfolg habe der LAGG mit der Forderung nach „Entschädigung“ der damals noch lebenden ehemaligen Häftlinge erzielen können. Darüber hinaus wurde eine Gedenk- und Bildungsstätte in den Adlerwerken errichtet, die im Frühjahr 2022 eröffnet werden soll und den Namen „Geschichtsort Adlerwerke. Fabrik, Zwangsarbeit, Konzentrationslager“ trage.
 
30. November 2021, 12.13 Uhr
sfk
 
 
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