Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
Startseite Alle NachrichtenGesellschaft
Einsatzpläne vorgestellt
 

Einsatzpläne vorgestellt

1

Blockupy: Das plant die Polizei

Die Frankfurter Polizei will mit einem Großaufgebot die Blockupy-Proteste begleiten. Sie rechnet mit Gewalttaten, 20.000 bis 30.000 Demonstranten und ist selbst täglich mit 5000 Beamten im Einsatz.
Das Medienzentrum im Frankfurter Polizeipräsidium ist voll, mehr als fünf Kamerateams bevölkern den Raum, dazu dutzende Journalisten und auch einige Occupy-Aktivisten sind vor Ort, als die Polizei ihre Einsatzpläne vorstellt.

Laut Vize-Polizeipräsident Gerhard Bereswill sind Gewalttaten zwischen Mittwoch und Samstag zu erwarten. Zum Beweis verweist er unter anderem auf Flugblätter, in denen von Angriffen und Krieg die Rede ist oder unter der Überschrift "Frankfurt fluten" zu sehen ist, wie Polizisten unter einer dunklen Welle verschwinden. "Gewaltbereite Bündnisse wie umsGanze bereiten uns große Sorgen." Die Ausschreitungen vom 31. März wollten diese Gruppen noch übertreffen - damals waren laut Polizeiangaben gut 1000 Personen in Frankfurt bei den Ausschreitungen beteiligt. "Diesmal werden es laut unseren Erkenntnissen doppelt soviele sein", so Gerhard Bereswill. "Trotz gerichtlicher Entscheidungen wird sich ein Großteil der erwarteten 20.000 bis 30.000 Demonstranten auf den Weg machen." Man gehe davon aus, "dass bei der Großdemo am Samstag neben vielen Menschen, die ihr Grundrecht auf Meinungsfreiheit nutzen wollen, auch einige Personen und Gruppen in die Stadt kommen, denen es nicht um eine friedliche Veranstaltung geht." Die Polizei ist mit Beamten aus ganz Deutschland im Einsatz, jeden Tag seien rund 5000 Beamten im Einsatz.

Einige Gruppen stellten sich über das staatliche Gewaltmonopol. "Sie stellen sich über das Gesetz. Dies kann und wird die Polizei nicht zulassen. Wir müssen die gültige Rechtslage verteidigen und durchsetzen." Bereswill betonte außerdem, dass Stadt und Polizei durch ein Abkommen verpflichtet seien, der EZB und ihren Mitarbeitern Schutz zu bieten. Sie sei mit Botschaften von Staaten zu vergleichen. "Straftäter haben hier in Frankfurt keinen Raum. Sie verletzen durch ihr Verhalten auch das Versammlungsrecht friedlicher Demostranten."

Laut Einsatzleiter Harald Schneider seien auf dem Servicetelefon der Polizei schon über 500 Anfragen eingegangen, mit einigen Geschäftsleuten seien bereits vorab Gespräche geführt worden. Schneider rät aufgrund von Straßensperrungen öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die Polizei wolle Präsenz zeigen, um die öffentliche Ordnung zu wahren. "Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, Not- und Rettungswege in die Innenstadt freizuhalten. Auch beim Objektschutz zahlreicher Bankinstitute werden wir präsent sein." An der EZB soll eine Sicherheitszone eingerichtet werden. Die Verkehrsbetriebe haben bereits angekündigt, die Station Willy-Brandt-Platz von Mittwoch 13 Uhr an zu sperren.

Unser Foto stammt vom Polizeieinsatz am 31. März 2012.
 
15. Mai 2012, 13.23 Uhr
nil
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Setzfehler am 18.5.2012, 15:16 Uhr:
Die Station Willy-Brandt-Platz war am Mittwoch bereits am frühen Morgen gesperrt! Die Frage stellt sich, wer hier wen blockiert ...
 
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
Am Donnerstag äußerte sich Hessens Innenminister Peter Beuth zu dem Drohschreiben an die Linken-Politikerin Janine Wissler und übte scharfe Kritik am Landeskriminalamt. Wie er erklärte, schließe er ein rechtes Netzwerk nicht aus. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Bernd Kammerer
 
 
Tatverdächtiger vermutlich nicht schuldfähig
0
Verhandlung im Falle des getöteten Achtjährigen beginnt
Ein Jahr nach der Tötung eines achtjährigen Jungen am Frankfurter Hauptbahnhof beginnt vor dem Landgericht der Prozess gegen den Tatverdächtigen. Der 41-Jährige soll das Kind und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen und im Anschluss eine weitere Frau verletzt haben. – Weiterlesen >>
Text: Ronja Merkel / Foto: Bernd Kammerer
 
 
Gericht spricht Alexander Falk schuldig
0
Vier Jahre und sechs Monate
Nach 22 Monaten Untersuchungshaft und knapp einem Jahr Prozess wurde am Donnerstag das Urteil gegen den Stadtplan-Erben Alexander Falk gesprochen. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: picture alliance/dpa | Arne Dedert
 
 
 
Schwanheim: sexuell motivierte Angriffe auf Frauen
0
Kriminalpolizei fahndet nach Tatverdächtigem
Zwischen Ende Mai und Ende Juni kam es zwischen Schwanheim und Goldstein zu vier „überfallartigen und sexuell motivierten Angriffen“ auf junge Frauen. Die Kriminalpolizei sucht nun mithilfe eines Phantombilds nach dem Tatverdächtigen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: © Kriminalpolizei Frankfurt
 
 
Präsidentschaftswahl Goethe-Universität
0
Entscheidung mit Hindernissen
Enrico Schleiff ist der neue Präsident der Goethe-Universität. Am Mittwoch wurde er im dritten Wahlgang mit 18 Stimmen gewählt. Der Wahl waren wochenlange Proteste vorangegangen; zahlreiche Stimmen nannten das Vorgehen des Hochschulrats bei der Nominierung undemokratisch. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Uwe Dettmar/ © Goethe-Universität
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1548