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Der Kampf gegen die Kippe
 

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Der Kampf gegen die Kippe

Unsere Stadt soll schöner werden! Das ist nicht nur der Wunsch von Peter Postleb, dem Leiter der Stabsstelle "Sauberes Frankfurt", sondern auch der vieler Frankfurter. Und das heere Ziel der schwarz-grünen Römerkoalition. Dabei sind die U- und Straßenbahnhaltestellen nun ins Blickfeld geraten, denn obwohl zumindest an den unterirdischen Stationen absolutes Rauchverbot herrscht, sind Gleise und Bahnsteige mit Zigarettenkippen verdreckt.
Ausgelöst wurde die ganze Diskussion von Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann (CDU), der sich bei der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) über verdreckte Bahnstationen in Nied und Griesheim beschwert hatte.
Nun will sich die VGF bemühen, dies zu ändern. Dazu wurden bereits vielfältige Maßnahmen ergriffen.
An der Galluswarte beispielsweise wurden Matten verlegt, die leicht zu reinigen sind. Allerdings müssen sie mit großem Aufwand entfernt werden, wenn Gleiswartungsarbeiten anstehen.
Auch der so genannte „Kippenrüssel“, ein starker Handsauger, der von der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) ist nicht optimal, denn entweder sei das Saugerrohr zu klein für den Müll oder aber das Gerät habe ausreichend Power, sauge aber gleichzeitig kleine Schottersteine.
Um die Bahnanlagen von den unerwünschten Zigarettenstummeln zu befreien, ist also noch immer viel Handarbeit nötig. Und die ist teuer.
Die Römerkoalition will erreichen, dass die VGF mehr für die Sauberkeit an den Bahnhöfen tun, schließlich sei dies eine wichtige Voraussetzung, um mehr Menschen zum Umsteigen in die öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen.
Nun sollen die verschiedenen Möglichkeiten an zwei Stationen ausgetestet werden. Nach Angaben der VGF habe man dies vor genau zehn Jahren an unterirdischen Stationen bereits getan. Damals habe man sich aus Sicherheitsgründen gegen die Matten entschieden. Die Matten oberirdisch zu testen, sei man gerne bereit, hieß es.

Text: JS, Foto: Pixelio

 
3. August 2007, 13.25 Uhr
red
 
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