Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
 

Coronavirus

0

Impfterminvergabe ab Dienstag möglich

Foto: Symbolbild © Unsplash
Foto: Symbolbild © Unsplash
Ab Dienstag können sich Menschen aus der ersten Priorisierungsgruppe per Telefon und Internet für einen Impftermin anmelden. 400 000 Personen sollen dazu per Schreiben informiert werden. Zudem gelten ab Montag die verschärften Corona-Maßnahmen – ein Überblick.
Ab Dienstagmorgen können sich Personen aus der ersten Priorisierungsgruppe für einen Impftermin anmelden. Dazu sollen 400 000 Menschen über 80 Jahre per Schreiben von der Landesregierung informiert werden, wie sie ihren persönlichen Termin für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren können. Die Termine sollen zunächst für den Zeitraum vom 19. Januar bis 5. Februar vergeben werden. Diese Impfungen sollen vorerst ausschließlich in den sechs Regionalen Impfzentren erfolgen, wie die Landesregierung am Freitag mitteilte. Die Anmeldung kann telefonisch unter 116 117 oder 0611 505 92 888 sowie über die Internetseite impfterminservice.hessen.de erfolgen.

Ab 19. Januar sollen dann die sechs Regionalen Impfzentren öffnen. In Frankfurt befindet sich dieses auf dem Messegelände (Ludwig-Erhard-Anlage 1) und ist bis zur Öffnung der weiteren 22 Impfzentren für die Stadt Frankfurt, die Stadt und den Landkreis Offenbach, den Hochtaunuskreis, Main-Kinzig-Kreis sowie Main-Taunus-Kreis zuständig. Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, sollen alle 28 Impfzentren öffnen und dadurch auch eine deutlich größere Impfterminvergabe ermöglichen, erklärten Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen) am Freitag. Wann alle Impfzentren den Betrieb aufnehmen, sei keine Frage von Monaten, sondern nur noch von wenigen Wochen.

Verschärfte Corona-Regeln ab Montag

Seit Montag gelten in Hessen zusätzlich zu den bereits bestehenden Regeln verschärfte Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. So sind unter anderem Zusammenkünfte nur noch mit einer nicht dem eigenen Hausstand angehörenden Person erlaubt; mit eingerechnet werden auch Kinder unter 14 Jahren. Für die eigenen vier Wände spricht die hessische Landesregierung lediglich eine Empfehlung aus.

Für Landkreise und kreisfreie Städte, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz über 200 steigt, gilt ab Montag neben der nächtlichen Ausgangssperre auch eine ganztägige Einschränkung des Bewegungsradius von maximal 15 Kilometern um den eigenen Wohnort. Aktuell liegt der Inzidenzwert der Landkreise Fulda (346), Vogelsberg (272,6), Limburg-Weilburg (265,8) und Gießen (250,8) über 200.

Schulen bleiben in Hessen ab Montag nicht grundsätzlich geschlossen. Für die Jahrgänge eins bis sechs wird die Präsenzpflicht ausgesetzt. Für Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen sieben und höher findet bis Ende des Monats ausschließlich Distanzunterricht statt. Eine Ausnahme davon bilden allerdings die Abschlussklassen. Für die hessischen Kitas gilt weiterhin kein Betretungsverbot. Kinder können also in die Kita gebracht werden. Wer kann, solle seine Kinder aber zu Hause betreuen.

Die aktuellen Zahlen des RKI

Deutschlandweit 12 497 Neuinfektionen meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag im Vergleich zum Vortag; 561 davon wurden aus Hessen registriert. 343 Menschen sind mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus in demselben Zeitraum gestorben. Frankfurt verzeichnet 79 Neuinfektionen binnen 24 Stunden und drei Todesfälle. Der Inzidenzwert der Stadt liegt bei 132.
 
11. Januar 2021, 13.15 Uhr
ez
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
In Gedenken an die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau will Die Fraktion die Hanauer Landstraße in kürzere Abschnitte zerlegen. Die einzelnen Abschnitte sollen die Namen der Opfer tragen. – Weiterlesen >>
Text: loe / Foto: picture alliance / greatif | Florian Gaul
 
 
Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt
0
Umsetzung der Istanbul Konvention macht Fortschritte
Mit Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich auch das Problem der geschlechtsspezifischen Gewalt verstärkt. Nun sollen zusätzliche Mittel zur Prävention eingesetzt werden, die Grünen im Römer betonen die Dringlichkeit weiterer Maßnahmen. – Weiterlesen >>
Text: srs / Foto: Symbolbild © unsplash
 
 
Um Impfberichtigen eine sichere Fahrt zu ihrem Termin zu ermöglichen, will die Stadt Frankfurt kostenlose Taxigutscheine verteilen. Im Impfzentrum selbst kam es in den ersten Tagen nach der Öffnung zu längeren Wartezeiten. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: symbolbild © Unsplash/Steven Cornfield
 
 
 
Der AStA der Goethe-Universität Frankfurt fordert die Hochschulleitung auf, in allen universitären Einrichtungen kostenlose Menstruationsartikel wie Tampons oder Binden zur Verfügung zu stellen. Länder wie Schottland oder die Schweiz gingen dabei mit gutem Beispiel voran. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Symbolbild © Pexels/Karolina Grabowska
 
 
Das hessische Corona-Kabinett hat am Mittwoch darüber entschieden, wie es im verlängerten Lockdown bis zum 14. Februar weitergehen soll. Neben der Verschärfung einiger Maßnahmen, wurden andere, wie der 15-Kilometer-Radius in Hotspots, wieder gestrichen. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: symbolbild © Pexels
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1594