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Corona-Pandemie

Inzidenz-Werte für Geimpfte und Ungeimpfte

Mit einem Wert von 116,9 liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen bundesweit am höchsten. Um noch mehr Menschen zu einer Impfung zu bewegen, weist das Land die Inzidenz künftig zusätzlich getrennt nach Geimpften und Ungeimpften aus.
Laut Robert-Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen am Montagmorgen bei 116,9. Damit weist das Land im bundesweiten Vergleich weiterhin die höchste Inzidenz auf. Die hessischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI 319 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden. Auch in Frankfurt liegt der Wert mit 150,8 weiterhin über der Marke von 150; die Stadt Offenbach hat mit einem Inzidenzwert von 220 bereits am Sonntag die 200er-Marke überschritten.

Seit dieser Woche weist das Land Hessen in seinem täglich veröffentlichten Corona-Bericht zudem einen Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften aus. Damit sollen Unterschiede verdeutlicht und noch mehr Menschen zu einer Impfung mobilisiert werden. Bereits am Freitag lag der Inzidenzwert bei den impfberechtigten Hess:innen (ab zwölf Jahren) bei 262,3 bei Ungeimpften gegenüber 12,7 bei bereits vollständig Geimpften. „Diese Zahlen belegen eindrücklich, wie wirksam die Impfung ist. Es infizieren sich weit überwiegend Ungeimpfte“, teilte Sozialminister Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen) mit. Für eventuelle Corona-Maßnahmen soll die Zahl jedoch keine Bedeutung haben.

Kritik an Auffrischimpfungen

Entsprechend des Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz haben vergangene Woche die ersten Auffrischimpfungen in Hessen begonnen. Auch das Frankfurter Gesundheitsamt trifft bereits erste Vorbereitungen, um bald mobile Impfteams zur Unterstützung in Alten- und Pflegeheime zu schicken. Noch gibt es jedoch vonseiten der Stadt keinen offiziellen Auftrag, man warte auf eine offizielle Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), wie es vonseiten des Gesundheitsamtes heißt.

Gemeinsam mit der Landesärztekammer Hessen und der Kassenärztlichen Vereinigung kritisiert die Frankfurter Behörde den Vorstoß des Landes zu den Auffrischimpfungen. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, es bestehe „sicher Handlungsbedarf, aber keine Notwendigkeit für überhastete Eile“. Ärztinnen und Ärzte wie Impfwillige benötigten analog zu den Erstimpfungen „eine verlässliche Aussage zur Sicherheit und zum Nutzen eines Impfstoffes und nicht nur die Zusage der Staatshaftung“, so Frank Dastych, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen. Folglich plädieren die Beteiligten dafür, die bereits von der Stiko angekündigte Empfehlung abzuwarten, zumal anderweitig auch die Unabhängigkeit und Kompetenz der Impfkommission infrage gestellt werde.
 
6. September 2021, 12.52 Uhr
sie
 
 
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