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Foto: Bernd Kammerer
Foto: Bernd Kammerer

Corona-Pandemie

Frankfurt hebt Maskenpflicht in Innenstadt auf

Die Stadt Frankfurt hat zum Wochenende weitere Corona-Lockerungen beschlossen: Seit Samstag entfällt die Maskenpflicht in der Innenstadt. Auf Märkten darf wieder Alkohol ausgeschenkt werden. Das Alkoholkonsumverbot an öffentlichen Plätzen bleibt aber bestehen.
Aufgrund der weiterhin sinkenden Corona-Inzidenzwerte hat die Stadt Frankfurt zum Wochenende weitere Lockerungen beschlossen. Seit Samstag entfällt die Maskenpflicht in der Innenstadt im Bereich des Anlagenrings und des Mainufers sowie in den Einkaufsstraßen. Voraussetzung sei jedoch, dass der Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden könne, teilte die Stadt am Freitagnachmittag mit.

Lockerungen gibt es auch beim Alkoholausschank: Zwar gilt das in der Allgemeinverfügung geregelte Alkoholkonsumverbot an ausgewiesenen Plätzen, Orten und Anlagen in der Stadt weiterhin, auf Märkten ist der Ausschank von alkoholischen Getränken seit Samstag aber wieder erlaubt. Auch das stadtweite Alkoholverkaufsverbot zwischen 24 und sechs Uhr wird ausgesetzt.

Nachdem die Corona-Regeln im Herbst aufgrund der steigenden Zahlen verschärft werden mussten, sei es nun an der Zeit, den Bürgerinnen und Bürgern möglichst viele Freiheiten zurückzugeben, sagten Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Bündnis 90/Die Grünen). „Wir haben den Frankfurterinnen und Frankfurtern in den vergangenen Monaten viel zugemutet. Hätte sich nicht die überwältigende Mehrheit an die teils sehr strengen Einschränkungen gehalten, würden wir heute nicht über Lockerungen reden“, so Feldmann.

Gleichzeitig appellierten Feldmann und Majer an die Bürger:innen, umsichtig zu bleiben. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei.“ Zudem würden die Regelungen des Landes von den Lockerungen unberührt bleiben. In vielen Bereichen, beispielsweise in Geschäften, Bussen, Bahnen oder an Haltestellen gelte daher weiterhin die Maskenpflicht. Eine Übersicht über die gültigen Verordnungen von Bund und Land gibt es auf der Webseite der Hessischen Landesregierung.

Derweil wird diskutiert, ob die Maskenpflicht deutschlandweit aufgehoben werden soll. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) rief die Bundesländer auf, zu klären, ob und wo eine Maskenpflicht noch verhältnismäßig sei. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) brachte eine stufenweise Aufhebung der generellen Maskenpflicht ins Gespräch, sprach sich aber im Zweifel für Maske – besonders beim Reisen und bei Treffen in Innenräumen – aus. Abhängig von Inzidenz und Impfquote einzelner Regionen könne er sich auch vorstellen, dass die Tragepflicht in Innenräumen entfällt.

Die Inzidenz in Deutschland sinkt weiter. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit mit 16,6 an. Insgesamt sind laut RKI 549 neue Coronainfektionen gemeldet worden, 32 davon in Hessen. Die landesweite Sieben-Tage-Inzident liegt bei 20,1. Etwas höher liegt der Inzidenzwert in Frankfurt, dort liegt der Wert laut RKI bei 24,2. Den höchsten Inzidenzwert in Hessen verzeichnet der Kreis Groß-Gerau mit 51,1.

Digitaler Impfausweis in Apotheken

Ab diesem Montag können sich vollständig geimpfte Personen in Apotheken einen digitalen Impfnachweis abholen. Die Apothekerverbände wiesen allerdings darauf hin, dass die Zahl der teilnehmenden Apotheken in den ersten Tagen aus technischen und organisatorischen Gründen noch begrenzt sei. Die Webseite www.mein-apothekenmanager.de liefert eine Übersicht über teilnehmende Apotheken.

Die allgemeine Entspannung der Situation macht sich auch am Flughafen bemerkbar: Das Passagieraufkommen am Flughafen Frankfurt überschritt im Mai nach längerer Zeit die Millionenmarke. Mit 1,25 Millionen Passagieren liegt das Aufkommen allerdings immer noch weit unter dem Vorkrisenniveau, wie der Betreiber Fraport am Montagmorgen mitteilte. Vor dem Hintergrund aufgehobener Reisewarnungen und sinkender Inzidenzwerte verzeichneten insbesondere europäische Urlaubsdestinationen eine steigende Nachfrage gegenüber den vergangenen Monaten.
 
14. Juni 2021, 12.22 Uhr
loe/ez
 
 
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Nach dem mutmaßlichen Raserunfall im Ostend im November 2020, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage gegen den Fahrer erhoben. Er muss sich unter anderem wegen des Verdachts des zweifachen Mordes verantworten.
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