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Corona-Pandemie

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Auch Volker Bouffier will Bund-Länder-Konferenz vorziehen

Foto: Adobe Stock/michaelheim
Foto: Adobe Stock/michaelheim
Nach NRW-Ministerpräsident Armin Laschet spricht sich jetzt auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier für einen früheren Corona-Gipfel und einen „Brücken-Lockdown“ aus. Derweil beginnen in dieser Woche die Impfungen in den Arztpraxen.
Nach Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat sich auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (beide CDU) für eine vorzeitige Bund-Länder-Konferenz und einen „Brücken-Lockdown“ ausgesprochen. „Ich halte die Vorschläge von Armin Laschet für vernünftig. Wir befinden uns aktuell in einer unsicheren Lage, zumal wir bundesweit Meldungen bekommen, dass die Intensivstationen immer weniger Kapazitäten haben. In einer solchen Situation ist Vorsicht geboten“, so Bouffier am Dienstag. Die Ministerpräsidentenkonferenz vorzuziehen sei sinnvoll, weil in den meisten Ländern am nächsten Montag die Schule wieder beginne. Eine bundesweite Verständigung darüber, wie man mit den Schulen aufgrund der derzeitigen pandemischen Lage umgehe, sei daher wichtig, erläuterte der hessische Ministerpräsident. „Unser Ziel muss es ein, die Zahl drastisch runterzufahren und damit eine Brücke zu bauen, um anschließend wieder von Öffnungen reden zu können.“ Das nächste Bund-Länder-Treffen ist für den 12. April geplant.

Impfungen in Arztpraxen starten

Derweil wollen in dieser Woche 35 000 Arztpraxen mit den Corona-Schutzimpfungen beginnen. In den ersten beiden Wochen würden jeweils 940 000 Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer an die Arztpraxen ausgeliefert, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Ende April könnten drei Millionen Impfdosen ausgeliefert werden; dann sollen auch die Impfstoffe der Hersteller Astrazeneca und Johnson&Johnson in den Arztpraxen verimpft werden. Die Impfzentren der Länder sollen weiterhin mit mehr als zwei Millionen Impfdosen pro Woche beliefert werden.

Auch in den Arztpraxen gilt die Priorisierung der Coronavirus-Impfverordnung. Die Terminvergabe soll von den Praxen selbst geregelt werden, eine zentrale Einladung werde es nicht geben, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Aufgrund der derzeitigen Impfstoffknappheit können Patient:innen auch in den Arztpraxen den Impfstoff nicht selbst wählen. „Wenn die Impfstoffe in ausreichenden, regelmäßigen Mengen rechtzeitig in den Praxen ankommen, schätzen wir, dass schon vor dem Sommer viele Millionen Impfungen wöchentlich erfolgen können“, so Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

543 Neuinfektionen in Hessen

In Hessen sind binnen 24 Stunden 543 Neuinfektionen gemeldet worden; die Sieben-Tage-Inzidenz liegt hessenweit bei 133. Das geht aus den Daten des Robert Koch Instituts (RKI) hervor. In Frankfurt wurden 105 neue Corona-Infektionen gemeldet; vier Menschen starben mit oder an einer Corona-Infektion. Der Inzidenzwert in Frankfurt liegt bei 153,9. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen verzeichnet die Stadt Offenbach mit 259,4. Dort gilt seit dem 31. März eine Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Daneben haben auch die Kreise Groß-Gerau, Hersfeld-Rotenburg, Gießen, Limburg-Weilburg sowie der Lahn-Dill-Kreis und der Main-Kinzig-Kreis eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

Das RKI wies darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage meist weniger Personen einen Arzt beziehungsweise eine Ärztin aufsuchen und dadurch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt würden. Dies führe dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet würden. Zum anderen könne es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.
 
6. April 2021, 12.41 Uhr
ez
 
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