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Gesellschaft
 

Corona-Krise

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Streit um Mindestabstand eskaliert

Foto: red
Foto: red
Am Dienstagabend ist es im Stadtteil Oberrad zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen, die mit schweren Verletzungen endete. Auslöser soll der vermeintlich nicht eingehaltene Mindestabstand gewesen sein.
Am Dienstagabend kam es im Bereich der Wiener Straße im Stadtteil Oberrad zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, die mit schweren Kopfverletzungen endete. Wie die Polizei mitteilt, ging es dabei um den vermeintlich nicht eingehaltenen und derzeit vorgeschriebenen Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Personen.

Ein 44-jähriger Frankfurter hat sich am Dienstag mit mehreren Bekannten vor einem Supermarkt aufgehalten. Dort konsumierte die Gruppe alkoholische Getränke „und achtete dabei auf die Einhaltung des Mindestabstandes von mindestens eineinhalb Metern zueinander“, wie die Polizei mitteilte. Laut Zeugenaussagen näherte sich gegen 19.45 Uhr ein 37-jähriger Mann, der den Mindestabstand deutlich unterschritt. Der 44-Jährige soll den Mann daraufhin mehrfach auf die Einhaltung des Mindestabstands hingewiesen haben, woraufhin der 37-Jährige zuerst verbal aggressiv reagierte und dem 44-Jährigen schließlich mit der Faust ins Gesicht schlug. Dieser ist dabei rückwärts auf den gepflasterten Gehweg gestürzt und hat sich schwere Kopfverletzungen zugezogen.

Das 44 Jahre alte Opfer wurde von einem Notarzt erstversorgt und anschließend in eine Frankfurter Klinik gebracht. Der Zustand ist laut Polizei kritisch. Der Tatverdächtige stand nach Angaben der Polizei unter Alkoholeinfluss und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
 
9. April 2020, 12.34 Uhr
sie
 
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