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Corona-Krise

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Frankfurter Kitas: Entgeltbefreiung für Eltern

Foto: La-Rel Easter/Unsplash
Foto: La-Rel Easter/Unsplash
Kitas, Krippen und Horte sind abgesehen von der Notfallbetreuung vorerst bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Das Dezernat für Bildung und Integration erlässt Eltern deshalb im April das Elternentgelt.
„Das Sozialministerium hat eine Liste von besonderen Berufsgruppen herausgegeben, die derzeit für die Aufrechterhaltung der Versorgung unserer Bevölkerung besonders wichtig sind. Sollten Sie zu diesen Berufsgruppen gehören, haben Sie Anspruch auf eine Notfallbetreuung ihrer Kinder“, sagte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) am Dienstag. Eltern, die zu den betroffenen Berufsgruppen gehören, können einen Antrag auf Notfallbetreuung stellen. Das hatte Weber bereits vor einigen Wochen in einem Krisenstab gemeinsam mit den Trägern von Kitas, Krippen und Horten in Frankfurt beschlossen, der während der Kitaschließungen und der allgemeinen Einschränkungen durch das Coronavirus „die Situation laufend bewertet und Entscheidungen trifft.“

Nun hat der Krisenstab außerdem entschieden, allen Eltern das Entgelt für den Monat April zu erlassen. Die Bildungsdezernentin sei sehr froh, damit auch die Eltern einbeziehen zu können, deren Kinder sich momentan in einer Notfallbetreuung befinden. „Denn sie sind es ja gerade, die unser System trotz der großen Schwierigkeiten am Laufen halten und die sich mit großem Engagement unserer Gesundheitsvorsorge widmen“, so Weber.

Seit dem 1. August 2018 ist die Kinderbetreuung von Kindern ab drei Jahren bis zum Schuleintritt in Frankfurt entgeltfrei. Das Entgelt ist dabei abhängig vom Alter des Kindes sowie der wöchentlichen Betreuungsdauer und beträgt zwischen 75 und 275 Euro pro Monat. Das Entgelt für Essen und Getränke ist von dieser Regelung ausgenommen, die Entscheidung ob die Verpflegungsentgelte ebenfalls für die Eltern entfallen, sei noch nicht entschieden, heißt es von Seiten der Stadt.
 
26. März 2020, 11.35 Uhr
jwe
 
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