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Gesellschaft
 

Corona-Krise

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ABG setzt Mieterhöhungen und Kündigungen aus

Foto: Tierra Mallorca/Unsplash
Foto: Tierra Mallorca/Unsplash
Wegen der Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus können viele Beschäftigte nicht mehr arbeiten und erleiden dadurch starke Einkommenseinbrüche. Die Wohnungsbaugesellschaft ABG will ihre Mieterinnen und Mieter während der Krise entlasten.
„Die ABG verzichtet bis auf Weiteres auf Mietanpassungen an die ortsübliche Vergleichsmiete“, das gab die ABG Frankfurt Holding am Montagnachmittag bekannt. Damit wolle das Unternehmen seine Kunden und Kundinnen während der Corona-Krise entlasten. Auch Zahlungs- und Räumungsklagen wolle die ABG vorerst aussetzen und ihren Mieterinnen und Mietern stattdessen die Möglichkeit geben, Rückstände bei den Mietzahlungen mit „individuellen Ratenzahlungsvereinbarungen“ auszugleichen. „Damit diese Maßnahmen schnell greifen können, bittet die Geschäftsführung darum, dass betroffene Mieter möglichst frühzeitig Kontakt aufnehmen“, so die Wohnungsbaugesellschaft. Zudem können Mieterinnen und Mieter, die ihre Wohnung gekündigt haben, diese Kündigung wieder rückgängig machen, vorausgesetzt ein Umzug ist derzeit nicht möglich. Dies gelte allerdings nur, wenn die Wohnung nicht bereits wieder vermietet wurde. Auch Gewerbemieterinnen und -mieter und Kleinunternehmen wolle die ABG mit „kulanten Stundungsregelungen und individuellen Entlastungsangeboten“ unterstützen. „Es ist wichtig, dass die Mieter der ABG die Sicherheit haben, ihre Wohnung behalten zu können, sollte die Corona-Krise zu finanziellen Engpässen führen. Ebenso wichtig ist es, dass das Kleingewerbe und die mittelständische Wirtschaft unterstützt werden“, so Oberbürgermeister und ABG-Aufsichtratsvorsitzender Peter Feldmann (SPD) zu den Regelungen der ABG Holding.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohnungsbaugesellschaft befänden sich aktuell größtenteils im Homeoffice, weshalb in den Service-Centern keine Sprechstunden für die Mieterinnen und Mieter stattfinden können. Allerdings koordiniere ein Krisenstab die Maßnahmen, die die Corona-Krise betreffen, so die ABG. Mietparteien und die Geschäftspartner erreichen das Unternehmen telefonisch oder per E-Mail.

Dom Römer GmbH setzt Miete für zwei Monate aus

Stadtrat und Planungsdezernent Mike Josef (SPD) will die Gewerbetreibenden auf dem Dom-Römer-Areal ebenfalls entlasten und setzt deren Gewerbemieten für zwei Monate aus. „Damit möchten wir den Gewebetreibenden eine Atempause einräumen, bis sie auf weitere Unterstützung von Bund und Land zugreifen können“, so Josef. Diese Regelungen habe der Dezernent gemeinsam mit der Geschäftsführung der Dom Römer GmbH getroffen. Als Stadt müsse man die Vielfalt im Gewerbe, Kultur und Gastronomie erhalten. „Ansonsten“, so der Planungsdezernent, „wird diese Stadt sich negativ verändern.“
 
24. März 2020, 12.59 Uhr
jwe
 
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