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Corona-Kontaktbeschränkungen
 

Corona-Kontaktbeschränkungen

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Teil-Lockdown bis 10. Januar verlängert

Foto: Unsplash
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Bund und Länder haben am Mittwoch die seit November geltenden Corona-Regelungen verlängert. Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sollen noch bis zum 10. Januar geschlossen bleiben.
Der „Lockdown light“ mit geschlossenen Gastronomiebetrieben, Kultur- und Freizeiteinrichtungen wird bis zum 10. Januar verlängert. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsident:innen der Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch beschlossen. Im Grundsatz bleibe der Zustand wie er jetzt ist, teilte Merkel im Anschluss mit. Nach den Feiertagen soll dann wieder zu den seit November geltenden Regeln zurückgekehrt werden. „Wir haben das Ziel, wieder eine Inzidenz von unter 50 Fällen pro 100 000 Einwohner:innen zu bekommen. Davon sind wir sehr weit entfernt.“

Priorität hat laut Merkel nun der Aufbau der Impfzentren in Deutschland. Um für eine mögliche Zulassung des Impfstoffs Ende des Monats gewappnet zu sein, wolle man sich bestmöglich vorbereiten. Auf Grundlage der Empfehlung der Impfkommission werde nun festgelegt, in welcher Reihenfolge Impfungen stattfinden sollen.

Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland mit dem Coronavirus ist binnen 24 Stunden um 22 046 gestiegen. Darüber hinaus haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 487 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Das sei ein „trauriger Höchststand“, wie Ute Rexroth vom RKI am Donnerstagmorgen auf einer Pressekonferenz mitteilte.

Die Zahl der ans RKI übermittelten Todesfälle steige immer weiter an, ein Großteil der Menschen sei älter als 70. Dies sei vor allem darauf zurückzuführen, dass es immer mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gebe, ergänzte RKI-Chef Lothar Wieler: „Das bereitet uns tatsächlich große Sorgen“. Man müsse in diesem Zusammenhang noch mit weiteren Todesfällen rechnen.

In Hessen stieg die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 1520 Fälle, darüber hinaus sind im selben Zeitraum 34 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Mit 307 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner:innen weist aktuell die Stadt Offenbach die höchste 7-Tage-Inzidenz auf, Frankfurt hat inzwischen die 200-Grenze unterschritten.
 
3. Dezember 2020, 12.57 Uhr
sie
 
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Leser-Kommentare

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Thomas Szymanski am 3.12.2020, 15:24 Uhr:
"Nun, ich als Frankfurter Künstler weiß, dass ich, sowie weitere Kollegen, hier in Hessen und anderswo, gerade als Selbstständige, es besonders schwierig haben. - Viele müssen klar Insolvenz anmelden. - Die Hilfsgelder zu bekommen, ist viel zu aufwändig gestaltet, während Großunternehmer es quasi mit Leichtigkeit erhalten. Wir scheinen unwichtig für die Landesregierung und Bundespolitik zu sein. - Ein Land wie Unseres verliert in rasender Geschwindigkeit die Kultur, nicht zuletzt, weil man da eh schon überall vor der Coronazeit Einsparungen vornahm. - Wohin wird dies noch hinführen? - Vielleicht wäre es wenigstens eine Überlegung wert, uns auch automatisch Hilfen zukommen zu lassen. - Es kann doch nicht sein, dass Große Firmen mit Schnelligkeit Hilfe erhalten, sie evtl. nicht unbedingt benötigen, aber wir leer dastehen. Der ganze Beantragungsweg ist viel zu kompliziert, zu bürokratisch. - Helmut Schmidt bewiese 1962, auch in einer Notsituation, dass man da schnell die meisten bürokratischen Weg weg lies. - Das hat sehr vielen Menschen das Leben gerettet. - Jetzt wäre das aktuell auch der ideale Weg für alle Kleinbetriebe und Künstler. Denkt darüber kurz nach und handelt schnell, damit die Kultur gerettet wird. " - Thomas Szymanski, Frankfurter Puppenspieler und Schauspieler
 
 
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