Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Gesellschaft
Startseite Alle NachrichtenGesellschaft
Bahnübergang Oeserstraße
 

Bahnübergang Oeserstraße

0

Keine Unterführung für Nied vor 2029

Foto: Symbolbild © Deutsche Bahn AG/Michael Neuhaus
Foto: Symbolbild © Deutsche Bahn AG/Michael Neuhaus
Bis zur Fertigstellung der Unterführung am Bahnübergang in Nied werden neun weitere Jahre vergehen, das teilte Klaus Oesterling am Dienstagabend im Verkehrsausschuss mit. Der tödliche Unfall vor knapp drei Wochen konnte an den Plänen nichts ändern.
In Nied wird es bis 2029 keine Unterführung für den Bahnübergang an der Oeserstraße geben. An dem Bahnübergang war vor knapp drei Wochen eine 16-Jährige ums Leben gekommen. Die Schranke war zum Unfallzeitpunkt trotz eines einfahrenden Zuges nicht ordnungsgemäß geschlossen. Wie am Dienstagabend bekannt wurde, hält der Verkehrsausschuss im Römer an den bisherigen Umbauplänen mit der Deutschen Bahn AG weiterhin fest.

„Für uns war das ein Schlag ins Gesicht“, sagt Heike Stoner von der Bürgerinitiative „Die Schranke in Nied muss weg“. Bei der gestrigen Sitzung habe Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) sich in seiner Präsentation auf die Stellungnahme des Magistrats berufen, die bereits Anfang Februar veröffentlicht wurde. Darin hieß es: „Der Magistrat plant den Ersatz für den Bahnübergang Oeserstraße gemeinsam mit der DB Netz AG. Daher gehen der eigentlichen Planung gemeinsame Abstimmungen voraus.“ Dieses Vorgehen sei bei Kreuzungsprojekten üblich und die Abstimmungen im Vorfeld zeitintensiv. „Nachdem diese abgeschlossen sind, beginnt die eigentliche Planungsarbeit.“ Zudem gab der Magistrat in der Stellungnahme den Baubeginn mit dem Jahresende 2026 an. Bei der Bauzeit werde mit drei Jahren gerechnet, was eine Fertigstellung des Übergangs frühestens 2029 bedeuten würde.

„Wir sind sehr unzufrieden. Es wurden genau die gleichen Pläne vorgestellt wie vor dem Unfall“, so Stoner. So soll der Umbau auch wegen eines Grundwasserproblems weiter aufgeschoben werden. „Das mag vor einigen Jahren noch ein Problem gewesen sein, aber in der Zwischenzeit wurden auf dem Areal zwei neue Häuser gebaut, für die dieses Problem bereits gelöst werden musste“, erläutert Stoner.

Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für das Land Hessen Klaus Vornhusen habe in der Sitzung am Dienstagabend die veraltete Technik des Bahnübergangs an der Oeserstraße eingestanden. Ein konkreter Vorschlag für eine sinnvolle Übergangslösung für die nächsten neun Jahre wurde laut Stoner jedoch nicht hervorgebracht. „Wir bleiben an der Sache dran und gehen denen gehörig auf den Geist. Auch in drei Jahren noch“, so Stoner. „Uns dauert das einfach zu lang.“
 
27. Mai 2020, 12.50 Uhr
jwe
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
 
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Gesellschaft
 
 
Ada-Kantine in Bockenheim
0
Solidarisches Mittagessen
Mit einem solidarischen System will die Ada-Kantine in Bockenheim Bedürftigen ein gutes Mittagessen servieren. Überraschenderweise erfuhr das Projekt gerade durch die Corona-Krise einen Aufwind. Am Samstag findet die offizielle Eröffnung statt. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Eleonora Herder
 
 
Am Wochenende wurde in Bockenheim ein Mann beobachtet, der nach einem lautstarken Streit eine bewusstlos wirkende Frau weggetragen haben soll. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise. – Weiterlesen >>
Text: ez / Foto: Pexels
 
 
Hilfe für Menschen mit Immunkrankheiten
0
Plasmavita ruft zur Blutplasma-Spende auf
In der Corona-Krise ist die Bereitschaft zum Blutplasma spenden zurückgegangen. Doch die Spenden werden dringend benötigt. Das Unternehmen für medizinischen Bedarf Plasmavita ruft die Frankfurterinnen und Frankfurter deshalb zum Spenden auf. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Unsplash
 
 
 
An Tag vier und fünf ging es im Lübcke-Prozess um die Widersprüche des zweiten Geständnisses von Stephan Ernst. Den „Knoten im Kopf“, wie Oberstaatsanwalt Dieter Killmer es nannte, konnte auch diese Vernehmung nicht lösen. – Weiterlesen >>
Text: Elena Zompi / Foto: picture alliance/dpa/epa-Pool | Ronald Wittek
 
 
Aktion von Frauenreferat und Frauendezernat
0
Plakatkampagne informiert über häusliche Gewalt
Im Jahr 2019 waren in Frankfurt 1200 Frauen von häuslicher Gewalt betroffen, die Dunkelziffer ausgenommen. Um auch auf der Straße auf das Thema aufmerksam zu machen, haben Frauenreferat und Frauendezernat eine Plakatkampagne gestartet, die betroffene Frauen informiert. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Frauenreferat Frankfurt
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  1547