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Bad Boy Borat

Lange her, dass ein Film derart die Gemüter erhitzte wie Sasha Baron Cohens Komödie "Borat", die als Pseudo-Dokumentarfilm getarnt die Reise eines kasachischen Reporters durch die USA nachzeichnet und in seiner humoristischen Respektlosigkeit vor nichts und niemandem Halt macht. Nun sind die Produzenten des Films von Bewohnern eines rumänischen Karpatendorfes verklagt worden, das bei den Dreharbeiten als Borats Heimatort in Kasachstan herhalten musste. Angeblich, so die Kläger, wären sie als Komparsen eines ernsthaften Dokumentarfilms verpflichtet worden und sähen sich nun beim fertigen Produkt als zurückgebliebene Witzfiguren verunglimpft. Die Höhe der Schadensersatzklage beläuft sich auf 30 Millionen Dollar und wird von zwei Staranwälten, einem aus München und einem aus New York, betreut. Da fragt man sich doch unweigerlich: Wie kommen Dörfler aus den Karpaten an die Telefonnummern zweier international renommierter Medienjuristen? Die ganze Sache riecht jedenfalls mal wieder nach gewaltiger Geldgier. Wer am Ende die Verlierer sein werden? Bestimmt nicht Borat und seine Produktionsfirma - und auf keinen Fall die Anwälte ...
 
30. November 2006, 00.00 Uhr
red
 
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