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Architekturwettbewerb gefordert
 

Architekturwettbewerb gefordert

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Schweizer Straße soll attraktiver werden

Foto: Adobe Stock/igor
Foto: Adobe Stock/igor
Der Städtebaubeirat betitelt die aktuelle Gestaltung der Schweizer Straße als „nicht angemessen“ und schlägt einen Architekturwettbewerb vor. Damit soll die Straße, die den Südbahnhof mit dem Schaumainkai verbindet, nicht nur für Anwohnende attraktiver werden.
Die Schweizer Straße soll wieder attraktiver werden – das fordert der Städtebaubeirat (STBBR) der Stadt Frankfurt. In einem kürzlich veröffentlichten Positionspapier spricht sich das Gremium deshalb für einen Architekturwettbewerb aus. Dieser soll neben der Verkehrs- und Parksituation auch das generelle Erscheinungsbild der Straße berücksichtigen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sei zudem die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Anwohnenden und der Gewerbetreibenden vor Ort.

Laut STBBR stellt die Schweizer Straße im öffentlichen Stadtraum „einen Ort mit einzigartigen Qualitäten“ dar. Dieser müsse nun jedoch wieder ausreichend genutzt werden. Das Erscheinungsbild von Hausfassaden und einzelnen Bestandteilen wie dem Kiosk oder den Marktständen wirke „vernachlässigt“. Zudem fehle es an Sitzmöglichkeiten; dem Autoverkehr – fließend wie ruhend – werde zu viel Raum gegeben. Bodenbeläge und Bepflanzungen seien laut STBBR teilweise in „desolatem Zustand“.

Der Beirat empfiehlt nun einen zweistufigen Architekturwettbewerb: dieser beinhalte sowohl einen Realisierungsteil für die gesamte Schweizer Straße vom Schaumainkai bis zur Mörfelder Landstraße inklusive Schweizer Platz sowie einen Ideenteil für angrenzende Straßen. Grundlage dafür soll die vom Verkehrsdezernat erarbeitete Machbarkeitsstudie sein. Darin enthalten ist eine grundlegende Systemlösung des Verkehrs sowie verschiedene Möglichkeiten der Flächenaufteilung: Vorgesehen ist eine mittige Führung der Straßenbahn mit einer Haltestelle in der Mitte des Platzes. Hinzu kommen ausgewählte Ladezonen für Lieferverkehr, Parkmöglichkeiten wiederum sollen wegfallen. Dafür ergebe sich mehr Platz für Radwege und Passant:innen sowie für die Außengastronomie.

Für den Beirat könnte das Projekt ein Zukunftsmodell generell für die Planung innerstädtischer Straßenräume sein. Mit der Integration möglichst vieler Betroffener könnten ansprechende und „in der Bürgerschaft akzeptierte“ Lösungen gefunden werden. Ein Abschluss des Wettbewerbs ist laut STBBR bis Anfang 2022 möglich.
 
7. April 2021, 10.59 Uhr
sie
 
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