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Foto: AdobeStock/S Amelie Walter
Foto: AdobeStock/S Amelie Walter

Antrag an Magistrat

Bus- und Bahnfahren soll für Bedürftige günstiger werden

Um Menschen mit geringerem Einkommen beim Bus- und Bahnfahren finanziell zu entlasten, will die Stadt die Zuschüsse für RMV-Zeitkarten ab Januar erhöhen. Ein entsprechender Antrag ist auf dem Weg, für Betroffene würde ein Beschluss Entlastungen von 70 Prozent bedeuten.
Wer in Frankfurt Inhaberin oder Inhaber des sogenannten Frankfurt Pass ist, soll ab Januar 2023 weniger für die Nutzung von Bussen und Bahnen zahlen. Zumindest, wenn es nach Sozialdezernentin Elke Voitl und Mobilitätsdezernent Stefan Majer (beide Bündnis 90/Die Grünen) geht. In einem gemeinsamen Antrag an den Magistrat fordern sie, dass die Stadt ihre Zuschüsse zu RMV-Zeitkarten für Kinder sowie Menschen mit geringerem Einkommen auf einheitlich 70 Prozent erhöht.

„Die aktuelle Lage mit massiv steigenden Lebenshaltungskosten stellen Menschen und ganz besonders Familien mit geringem Einkommen vor riesige Herausforderungen“, teilte Voitl mit. Das Angebot ermögliche „eine spürbare finanzielle Entlastung“ und so könne gewährleistet werden, dass auch „finanziell nicht so gut gestellte Frankfurter:innen in der Stadt – ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu Freunden – mobil sein können.“

Konkret zahlen Frankfurt Pass-Inhaber dann nur noch 30 Prozent des eigentlichen Preises. Für Erwachsene mit einer Monatskarte wären es folglich nur noch 26,95 Euro statt 97,90 Euro; für Schülerinnen und Schüler, die aktuell für ihr Jahresticket 365 Euro – also ein Euro pro Tag – zahlen, wären es nur noch 109,50 €. Pro Monat etwas mehr als neun Euro. Gleiches würde auch für das Seniorenticket gelten.

1991 eingeführt, können Kinder sowie Erwachsene mit geringem Einkommen und mit gemeldetem Wohnsitz in Frankfurt den Frankfurt-Pass beantragen. Dadurch erhalten sie, neben den vergünstigten Bahntickets, auch reduzierte oder kostenlose Eintritte im Kultur- und Freizeitbereich wie etwa in der Eissporthalle oder den städtischen Museen. Das aktuelle Frankfurt-Pass-Budget der Stadt beträgt derzeit nach Angaben der Stadt 5,7 Millionen Euro, davon wurden rund 3,2 Millionen Euro für die RMV-Zuschüsse verwendet. Mit der Neuregelung würde sich diese Summe auf knapp zehn Millionen Euro erhöhen, so Voitl und Majer. „Mobilität muss für alle bezahlbar sein. Mit dem jetzt von uns vorgeschlagenen Schritt kann die Stadt Frankfurt sowohl sozial als auch ökologisch einen wesentlichen Beitrag leisten.“
 
5. Oktober 2022, 12.39 Uhr
Sina Eichhorn
 
Sina Eichhorn
Jahrgang 1994, Studium der Germanistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen, seit Oktober 2018 beim Journal Frankfurt. – Mehr von Sina Eichhorn >>
 
 
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